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Gymnasiale Ausbildung

Unsere Aufgabe ist es, die uns anvertrauten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen erfolgreich zu fördern und zu fordern, sodass sie die Anforderungen des bayerischen Gymnasiums, aber auch die zukünftigen Herausforderungen in Beruf und Studium meistern können.

Unser Gymnasium bietet ein breites Fremdsprachenangebot und drei unterschiedliche Schwerpunkte im naturwissenschaftlich technologischen, sprachlichen und sozialen Bereich an. Für die Schülerinnen und Schüler besteht dadurch die Möglichkeit, ihre persönlichen Stärken in den schulischen Erfolg einzubringen und diese durch Spezialisierung intensiv weiterzuentwickeln.

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Englisch

Englisch ist die internationale Verkehrssprache. Das Fach hat deshalb einen hohen Stellenwert an unserer Schule. Es wird ab der 5.  Jahrgangsstufe unterrichtet. Wir arbeiten mit dem Lehrwerk „Greenline“ (Klett) in den Klassen 5-10 und mit „Context“ (Cornelsen) in der Oberstufe. Das Abitur kann sowohl schriftlich als auch mündlich (Kolloquium) abgelegt werden. Zahlreiche Aktivitäten und Angebote außerhalb des normalen Unterrichts sollen die Schüler zusätzlich fördern und ihnen Spaß am Erlernen der Sprache vermitteln.

Französisch

Französisch ist eine Weltsprache, die neben Englisch als einzige Sprache auf allen fünf Kontinenten gesprochen wird. Zu den 274 Millionen Menschen, die weltweit Französisch sprechen, kommen 125 Millionen, die die Sprache lernen. Damit ist Französisch nach Englisch die am meisten unterrichtete Sprache der Welt. An unserer Schule wird Französisch als zweite Fremdsprache ab der 6. Jahrgangsstufe und als dritte Fremdsprache (sprachlicher Zweig) ab der 8. Jahrgangsstufe unterrichtet. Es ist möglich, das Fach in beiden Fällen bis zum Abitur (schriftliches Abitur oder Kolloquium) fortzuführen. Auf diese Weise kann man neben Englisch eine weitere moderne Fremdsprache auf hohem Niveau nachweisen. Am Gymnasium Wiesentheid arbeiten wir mit dem Lehrwerk „À plus 1-5“ (Cornelsen-Verlag) in der zweiten Fremdsprache und mit dem Lehrwerk „Le cours intensif 1-3“ (Klett-Verlag, ab Mai 2021) in der dritten Fremdsprache. In der Oberstufe verwenden wir das Lehrbuch „Horizons“ (Klettverlag). Zur Förderung des direkten Kontaktes mit Franzosen bieten wir einen Austausch und anderweitige Begegnungsmöglichkeiten an. Wir sind auch berechtigt, die DELF-Prüfung bei uns abzuhalten.

Latein ist die Sprache der alten Römer, eine Kultursprache, die den Lernenden befähigt, Sprachexperte zu werden, lebt doch die „Mutter Latein“ nicht nur in ihren „Kindern“, den romanischen Sprachen, sondern auch im Englischen und Deutschen weiter.

Im Lateinunterricht lernt man aber nicht, lateinisch zu sprechen, im Lateinunterricht lernt man die Fähigkeit, antike Texte zu übersetzen, ihnen ihre Geheimnisse und Schätze sprachlich wie inhaltlich zu entlocken und dadurch die Welt etwas besser zu verstehen.

An unserer Schule wird Latein als L2 (zweite Fremdsprache nach Englisch) ab der 6. Jahrgangsstufe angeboten.  Mit Latein steht dem Schüler die Wahl aller drei Ausbildungszweige offen.

Nein, Latein bleibt nicht theoretisch: „Lateinunterricht mit allen Sinnen“ heißt es bei handwerklichen Projekten, bei der dreitägigen Exkursion ins Römerlager Saalburg am Ende der Jahrgangsstufe 7 und als Höhepunkt bei der Q11-Studienfahrt nach Kampanien zu den Ausgrabungs-Stätten im Schatten des Vesuv.

Das „Latinum“ als höchste Niveau-Stufe der Lateinkenntnisse

  • Schüler, die im Fach Latein als fortgeführte Fremdsprache die Jahrgangsstufe 10 (G8) bzw. 11 (G9) mindestens mit der Note „ausreichend“ abschließen, erhalten automatisch das „Latinum“.
  • Schüler, die Latein bereits nach der Jahrgangsstufe 9 (G8) bzw. 10 (G9) abwählen, um die spätbeginnende Fremdsprache Spanisch zu erlernen oder das folgende Schuljahr an einer Auslandsschule zu verbringen, können am Gymnasium Wiesentheid das „Latinum“ über eine schulinterne Feststellungsprüfung erwerben.

SPANISCH begeistert als Weltsprache

Diese temperamentvolle Sprache wird in 25 Ländern der Welt gesprochen und hält mit ca. 500 Millionen Muttersprachlern den 2. Platz hinter Mandarin-Chinesisch, aber vor Englisch. Mit ca. 600 Millionen Sprechern insgesamt (Tendenz stark steigend) spricht jeder 12. diese schnell zu erlernende Sprache. (Quelle: Anuario Cervantes 2018)

Am Gymnasium Wiesentheid ist Spanisch spätbeginnende Fremdsprache, d.h., sie startet erst in der 10. Klasse. Dafür werden Französisch oder Latein am Ende der 9. Klasse abgelegt. In der 11. und 12. Klasse wird an unserer Schule ein Konversationskurs  angeboten, an dem auch muttersprachliche Schüler teilnehmen und somit für zusätzliche Motivation sorgen. Profilschüler von Realschule  bzw. M-Zweig der Mittelschule können Spanisch in der 10. Klasse nehmen und erhalten mit zwei Intensivierungsstunden pro Woche zusätzliche Unterstützung.

Spätbeginnend Spanisch kann als mündliches Abiturfach gewählt werden .

Naturw.-techn. Gymnasium

Fortschritte in Naturwissenschaft und Technik gewinnen immer mehr Einfluss auf unsere Lebensweise. Unser gegenwärtiger Wohlstand oder Antworten auf die ökologischen Herausforderungen der Zukunft sind ohne sie nicht denkbar. Der naturwissenschaftlich-technologische Zweig des Gymnasiums greift diese Zukunftsaufgaben dadurch in besonderer Weise auf, dass hier eine vertiefte Einführung in Physik und Chemie erfolgt und Informatik als eigenständiges, verpflichtendes Unterrichtsfach angeboten wird.

Profilstunde als Schwerpunkt in Physik/Chemie

Damit junge Menschen Zusammenhänge ihrer Umwelt begreifen, erhalten sie faszinierende Einblicke in die Welt der Chemie und Physik. Moderner naturwissenschaftlicher Unterricht konzentriert sich dabei nicht nur auf die Vermittlung von Fachwissen sondern auch darauf, problemlösendes Denken und analytisches Verständnis zu schulen. Dies wird dadurch gefördert, dass Schülerinnen und Schüler des technologisch-naturwissenschaftlichen Zweiges in praxisorientierten Übungsstunden zu eigenständigem Experimentieren und zum sicheren Umgang mit Messgeräten und Chemikalien angeleitet werden.

Hierbei werden Teamfähigkeit und Sozialkompetenz in besonderer Weise gefördert. Unsere Schülerinnen und Schüler profitieren von der didaktisch und technisch hochwertigen Ausstattung unserer Fachräume. Außerdem können im NTG-Zweig aufgrund der zeitlichen Flexibilität Exkursionen durchgeführt werden.

Die so vermittelten Inhalte, Methoden und Kompetenzen sind eine sehr gute Voraussetzung für die Qualifikationsstufe und können eine solide Grundlage für Beruf oder ein Studium in diesem Bereich bilden – oder sie tragen ganz einfach nur dazu bei, dass man die eigene Umwelt etwas besser verstehen lernt.

Informatik in 9 und 10 (G9:11)

Moderne, digitale Kommunikation beruht auch auf der Verwendung von Datenbanken. Diese dienen ebenso wie Tabellenkalkulationen in Unternehmen als Hilfsmittel zur Organisation und Umsetzung betrieblicher Abläufe.

In der 9. Jahrgangsstufe erlernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit einem Tabellenkalkulationsprogramm und mit Datenbankstrukturen. Mit Hilfe von SQL-Abfragen erfahren die Schülerinnen und Schüler wie große Datenmengen ausgewertet werden. Unter Verwendung der modernen, objektorientierten Programmiersprache JAVA, mit der unter anderem auch Apps programmiert werden, führen die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe ihre Kenntnisse aus der 7. Jahrgangsstufe fort und vertiefen diese.

Damit können die Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe den Kurs Informatik belegen und schriftliches als auch mündliches Abitur ablegen.

Sprachliches Gymnasium

Französisch ist die Sprache unseres unmittelbaren Nachbarn. Frankreich ist unser wichtigster Partner in der EU, sowohl in politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht. Erwähnt seien hier die vielen Partnerschaften von Städten und Gemeinden. Frankreich ist ein beliebtes Reiseland, das landschaftlich und kulinarisch viel zu bieten hat. Moderne Fremdsprachen, die in verschiedenen Teilen der Welt gesprochen werden, sind in einer globalisierten Welt sehr wichtig. Neben der internationalen Verkehrssprache Englisch eröffnet Französisch als Zusatzqualifikation Türen in die Studien- und Berufswelt. Französisch erleichtert das Erlernen anderer romanischer Sprachen wie Spanisch, Italienisch oder Portugiesisch.
Vielleicht hat die / der eine schon bestimmte Berufsziele, in denen die Kenntnis moderner Fremdsprachen wichtig ist. Allein in Europa sprechen mehr als 74 Millionen Menschen Französisch als Muttersprache.

Was bedeutet „sprachliches Gymnasium“?

Unsere Schülerinnen und Schüler lernen nach Englisch als erster und Latein als zweiter Fremdsprache eine weitere moderne Fremdsprache. Französisch als dritte Fremdsprache ab der 8. Jahrgangsstufe unterrichtet. Zu Beginn der Qualifikationsstufe wird dasselbe Sprachniveau erreicht, das Schüler erreichen, die Französisch als 2. Fremdsprache ab der 6. Jahrgangsstufe gelernt haben. Französisch lernt man am leichtesten in der Schule, aber natürlich auch im Zuge von Schüleraustauschen. Unsere Schule unterhält einen Austausch mit Caen (Normandie) in Frankreich. Kontakt mit echten Franzosen gibt es ebenfalls über das FrancMobil oder über europäische Freiwillige aus Frankreich, die im Partnerschaftsreferat Würzburg eingesetzt sind.
Nach der 10. Klasse entscheiden unsere Schülerinnen und Schüler, ob sie Französisch ablegen oder die Sprache bis zum Abitur fortführen möchten. Wie im Englischen besteht die Möglichkeit, ein schriftliches oder ein mündliches Abitur (Kolloquium) abzulegen. Schüler, die ein Französischabitur ablegen, erreichen häufig gute bis sehr gute Ergebnisse.

Für wen ist das sprachliche Gymnasium geeignet?

Der sprachliche Zweig eignet sich für jene Schülerinnen und Schüler, die eine Affinität zu Sprachen haben, die also Sprachen gerne lernen, und eine
gewisse Begabung dafür mitbringen. Viele französische Wörter lassen sich aus dem Englischen ableiten, denn 30% des englischen Wortschatzes stammen aus dem Französischen. Da Französisch eine romanische Sprache ist, lassen sich auch eine Menge Wörter aus dem Lateinischen ableiten. Auch im Deutschen gibt es eine Reihe von französischen Fremdwörtern, z.B. Budget, charmant, Engagement, Ensemble, Esprit, etc.. Englisch, Latein und Deutsch helfen also beim Erlernen des Französischen. Französisch ist eine weiche, melodische Sprache, die einfach sehr schön ist. Keine Angst vor der Aussprache: Sie ist zwar für uns Deutsche zunächst ungewohnt, aber man gewöhnt sich schnell daran.

Sozialwissenschaftliche Ausbildungsrichtung

Allgemeines

Das sozialwissenschaftliche Gymnasium wird geprägt durch die beiden eng miteinander verbundenen Fächer ´Politik und Gesellschaft` sowie ´Sozialpraktische Grundbildung` (bzw. ´Sozialwissenschaftliche Arbeitsfelder` in der sog. ´Qualifikationsphase`). Sie sind die Profilfächer des sozialwissenschaftlichen Zweigs an unserem Gymnasium.

Dass die ´Politische Bildung` einen zentralen Pfeiler der Zukunftssicherung der Demokratie darstellt, zeigt nicht erst die Corona-Pandemie und ihre Herausforderungen. Diesem Gedanken trägt die Umbenennung des Faches ´Sozialkunde` in ´Politik und Gesellschaft` ab dem Schuljahr 2020/21 Rechnung: die Schülerinnen und Schüler des sozialwissenschaftlichen Gymnasiums werden in diesem Fach und im Fach ´Sozialpraktische Grundbildung` ab der 8. Jahrgangsstufe unterrichtet.

In diesem Zusammenhang erscheint der Hinweis wichtig, dass die Lehrpläne beider Fächer noch nicht endgültig fertiggestellt sind wegen des Transformationsprozesses zum 9-jährigen Gymnasium.

Politik und Gesellschaft (G9) – Sozialkunde (G8)

´Politik und Gesellschaft` bzw. ´Sozialkunde` sind die Leitfächer für politische Bildung allgemein. Ziel hierbei ist die Entwicklung der prinzipiellen Demokratiefähigkeit junger Menschen, wobei diese als soziale und politische Wesen betrachtet werden, die sich mit öffentlichen Themen auseinandersetzen, was auch politisches wie soziales Handeln (also der Gedanke der Partizipation, der Teilnahme) bedeutet. Sie sollen durch den Unterricht auf ihrem Weg zu mündigen, wertorientierten sowie rational handelnden Staatsbürgerinnen und –bürger begleitet sowie unterstützt werden. Dies beinhaltet u.a. folgende Aspekte:

  • Das im Grundgesetz verankerte Menschenbild – v.a. natürlich der Aspekt der Achtung vor der Würde jedes Menschen
  • Demokratie
  • Frieden und Freiheit als fundamentale Prinzipien
  • Die Achtung der Menschen- und Bürgerrechte
  • Die Ablehnung jeglicher extremistischen Haltung

Vermittelt und v.a. erworben werden sollen u.a. also:

  • Demokratiekompetenz, wozu
  • Partizipations-, Urteils- und Wertekompetenz gehören.
  • Das Kennenlernen politischer Strukturen
  • Die Herausforderungen internationaler Politik
  • Kenntnisse über die Lebenswelt und ihre Mitgestaltung
  • Grundlagen und Formen des Zusammenlebens in der Gesellschaft

Die Aufwertung dieses Faches am G9 zeigt sich nicht nur in der Umbenennung, sondern in einer erheblich verbesserten Stundenausstattung, die auch die Möglichkeit bietet, ´Politik und Gesellschaft` in der sog. Qualifikationsphase auch als Leistungsfach zu wählen.

Projekte

Die für zukünftige Berufe so wichtigen sozialen Kompetenzen und notwendigen Fähigkeiten zur Teamarbeit lassen sich nur schwer lehren, sondern müssen gemeinsam in der Gruppe gefordert und gefördert werden.

Neben vielen gruppendynamischen Sozialformen in Unterrichtsphasen und Unterrichtsprojekten finden an unserem Gymnasium vier Projekttage statt.

Nach dem Notenschluss zum Zwischenzeugnis können sich die Schülerinnen und Schüler ganz bewusst zwei Tage auf fächerübergreifende Projekte konzentrieren. Über Themen, die z. B. aus dem Unterricht erwachsen, recherchieren und präsentieren die Schülerinnen und Schüler vorwiegend innerhalb ihrer Jahrgangsstufe.

Am Schuljahresende stehen dann Projekte zu mehr übergeordneten Themen, wie z. B. Umweltschutz an. In diesen arbeiten dann jüngere und ältere Schülerinnen und Schüler gemeinsam und stellen Ihre Ergebnisse am Schulfest aus.

Schülerbeitrag des P-Seminars „Publicity Management“ zu Projekten und Wettbewerben am LSH

Das Landschulheim Wiesentheid will den Schülern das Berufsleben näherbringen und startet deshalb das Projekt „Praxis in der Schule“ (PiDS).
In diesem Projekt geht es darum, dass das LSH Partner aus der Praxis in die Schule holt,

    • um den Schulstoff durch Referenteneinsatz mit Praxiserfahrung anzureichern
    • um den Schülern durch Praktika Erfahrungen zu ermöglichen
    • um eine Seminarpatenschaft zu übernehmen
    • um eine Betriebsbesichtigung zu ermöglichen

  • Wir konnten Herrn Dr. Knaier an unserer Schule willkommen heißen. Der Wirtschaft und Recht Kurs der 11 Jahrgangsstufe hatte die Ehre im Unterricht einen Juristen zum Umgang mit dem bürgerlichen Gesetzbuch anzuhören.

    Von Anfang an hat Herr Dr. Knaier es deutlich gemacht, dass es sich um keine reine Vorlesung handelt, sondern ein gemeinsames Erarbeiten. Seine Erläuterungen startete er mit den strukturellen Merkmalen und dem Aufbau des  BGB‘s mit seinen  fünf Büchern. Wichtig sei der systematische Umgang mit dem Gesetzbuch, was eine Grundlage bei der Anwendung von Rechtsnormen ist. Von allgemeinen und grundlegenden Gesetzen bis hin zu speziellen Rechtsfragen, das Interesse der Schülerinnen und Schüler war groß.

    Im zweiten Teil lag der Fokus auf Fallbearbeitungen, so lenkte uns Herr Dr. Knaier interaktiv vom Grundwissen zu anwendungsbezogenen Fällen. Auf die praktische Anwendung legte er viel Wert in seinem Vortrag. Einerseits bekamen die Schüler theoretische Kenntnisse, aber auch einen Exkurs in die praktische Tätigkeit eines Juristen. Die Systematik, die Herr Dr. Knaier Anfang der Stunde erklärt hat, verdeutlichte er anhand von Praxisbeispielen, wodurch der ein oder andere auch Tipps zu juristischen Fragen mitnehmen konnte.

    Also konnte man sich in den Beruf hineinversetzen und die Bearbeitung von Rechtsfällen nicht nur verfolgen, sondern auch konkret und gemeinsam erarbeiten. Die Falllösung war der Höhepunkt unserer Stunde und jeder konnte sein Wissen ausbauen.

    Der Kurs bedankte sich mit einem Applaus für diese ganz besondere Unterrichtsstunde beim Herrn Dr. Knaier. (Es ist großartig, dass auch die nächsten Klassen, so eine Möglichkeit haben werden.)

    Text: Melissa Hötze und Anna Schröder

    Bild: Christian Schwerdtfeger

    "Man muss nicht alles wissen. Man muss nur wissen, wo es steht."
  • Am Nachmittag des 28.04.2022 fand der Huckepack-Tag am LSH-Wiesentheid statt. Am Huckepack-Tag, welcher jährlich durchgeführt wird, besuchen verschiedene externe Student*innen, Fachleute und Unternehmen unsere Schule, um einen Einblick in ihren Studiengang oder ihr Berufsfeld zu geben.

    Hierfür wurden die Schülerinnen und Schüler der Q11 in fünf Gruppen aufgeteilt und konnten in drei Durchgängen (je 30 Minuten) die von ihnen im Vorfeld gewählten Vorträge anhören. Zu Besuch kamen unter anderem Stellvertreter der Firma Kräuter-Mix und Göpfert sowie Studierende der Bereiche Medizin, Psychologie, Politikwissenschaften, Lehramt und Pädagogik wie noch viele weitere Referenten. So konnte ein breit gefächertes Spektrum an verschiedenen Berufs- und Themengebieten angeboten werden, die die Schüler kennenlernen durften.

    Der Huckepack-Tag war eine gute Chance, sich zu einem Beruf oder Studiengang zu informieren und Fragen zu stellen. Durch das Teilen von Erfahrungen der jeweiligen Referenten wurde außerdem ermöglicht, Tätigkeiten aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und schlussendlich seine Entscheidung für oder gegen eine gewisse Richtung zu hinterfragen oder zu bestärken.

    Herr Dr. Knaier stellt das Jurastudium vor.

    Text: Barbara Mößlein und Alina Jänsch

    Bilder: Axel Weiß und Christian Schwerdtfeger

    Im Huckepack zum Wunschberuf
  • Prof. Dr. Hannes Huttelmaier von der FHWS brachte uns – den Schülern und Schülerinnen der Klasse Q 11 – das Thema „effektives Verhandeln“ näher. Dieser interessante und aufschlussreiche Vortag soll uns nicht nur Vorteile im Berufsleben erschaffen, sondern auch eine Hilfe für zahlreiche andere alltägliche Bereiche sein.

    Zu Beginn konnte man aus dem Vortrag entnehmen, dass es grundsätzlich fast immer möglich ist zu verhandeln. Wichtig hierbei, um flexibel sein zu können, sollte man stets mehrere Verhandlungsmethoden parat und sein Ziel immer vor Augen haben. Des Weiteren sind persönliche Beziehungen untereinander meist suboptimal, da man häufiger nachgibt. Ebenfalls sprach Herr Huttelmaier das Harvard-Konzept an, welches eine Methode für sachbezogenes Verhandeln ist. Das Prinzip besteht darin, Streitfragen nach Bedeutung und Sachgehalt zu entscheiden, damit man eine beidseitige einvernehmliche Einigung erreichen kann.

    Im weiteren Verlauf des Vortrags stellte sich die Frage, „Was tun, wenn die andere Seite mächtiger ist“. Die Antwort darauf ist, sein eigenes BATNA (Best Alternative to a Negotiated Agreement) zu kennen, bedeutet, sich vor der Verhandlung zu überlegen, was die beste Alternative zu einer möglichen Einigung ist. Zusätzlich verwies Herr Huttelmaier auf das sog. Verhandlungs-Judo, wo man persönlichen Angriffe eines Gegners auf das Sachproblem zurücklenken soll.

    Zu einer gelungenen Verhandlung gehört ebenfalls eine strukturierte Aufgabenverteilung im Verhandlungskonzept, auch genannt das „FBI-Konzept“, das heißt wenn man als Team am Verhandlungstisch sitzt, sollte man im Vorfeld gemeinsam festlegen, wer welche Rolle übernimmt und somit eine Strategie vorbereiten. Verhandlungstaktiken reichen hierbei vom selektiven Lügen, über Rollenspiele, wie Good Cop / Bad Cop, bis hin zur Salami-Taktik, bei der man auf der Suche nach einem Ergebnis „scheibenweise“ kleine Zugeständnisse entlockt, um am Ende der Verhandlung die ganze „Wurst“ zu bekommen.

    Zum Ende des Vortrages durften die Schüler und Schülerinnen ihr gelerntes wissen nun selbst in einem Workshop unter Beweis stellen, indem sie bei einer fiktiven Verhandlungssituation zwischen je zwei Teams eine Lösung finden mussten.

    Dank des aufklärenden Vortrages von Prof. Dr. Hannes Huttelmaier wurde den Schülern und Schülerinnen ein Einblick in das ergebnisorientierte und taktische Verhandeln gewährt.

    Text: Laura Langguth

    Fotos: Christian Schwerdtfeger

Wie verhandelt man effektiv?
  • Prof. Dr. Markus Zink informierte die Schülerinnen und Schüler der Q11 bei seinem Besuch bei uns über die Unterschiede zwischen Schule und Studium. Dies tat er am Beispiel der Hochschule, an der er selbst studierte und an der er mittlerweile tätig ist, nämlich der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Zunächst stellte er die Hochschule mit ihren vielfältigen Studiengängen sowie seinen persönlichen Werdegang vor.

    Seinem Vortrag konnten die Schülerinnen und Schüler entnehmen, dass man im Studium mehr Freiheit und Selbstständigkeit hat als in der Schule, dafür aber mehr Selbstverantwortung. An Hochschulen und Universitäten wird – anders als in der Schule – nicht durch Hausaufgaben oder Stegreifaufgaben kontrolliert, ob man aktiv mitlernt. Schließlich ist ein Studium ein Angebot und keine Pflicht. Außerdem hat man im Studium keinen festen Stundenplan, da man selbst beliebig einplanen kann, welche Vorlesungen besucht werden. Bei den Vorlesungen ist es einem selbst überlassen, wie man die Informationen einholt, man bekommt sie also nicht als Hefteinträge geliefert wie im Schulunterricht. Am Ende vom Semester gibt es eine hohe Anzahl an Prüfungen in einem kurzen Zeitraum und hier muss man die Informationen dann wiedergeben und anwenden können. Es wird also empfohlen, als Student ein gutes Zeitmanagement zu haben. Darüber hinaus lebt man, während man studiert, wahrscheinlich nicht mehr bei seinen Eltern und muss seinen Alltag komplett selbst organisieren.

    Um es als neuer Student leichter zu haben, empfiehlt es sich, ein möglichst großes Netzwerk aufzubauen, indem man vom Anfang an mit anderen Studenten Lerngruppen bildet, sich in Fachschaften mit anderen Studierenden, die im gleichen Fachbereich sind, austauscht oder am Hochschulsport teilnimmt. Zudem kann man sich bei Fragen an Dozenten und Dozentinnen und an Tutoren und Tutorinnen wenden.

    Durch den aufklärenden und interessanten Vortrag haben die Schülerinnen und Schüler Herrn Zink zu verdanken, dass sie einen näheren Einblick in die Studienwelt erhalten haben.

    Text: Hammoud Al Ali

    Fotos: Christian Schwerdtfeger

    Du willst nach dem Abitur Studieren – Was verändert sich für dich?
  • Uns besuchte Herr Kelber von der AOK im P-Seminar von Herrn Schwerdtfeger in der Q11. Das Thema seines Vortrages war gutes Benehmen, welches essenziell für den gelungenen Start ins Berufsleben ist. Dabei erklärte er uns ganz genau, auf welche Dinge wir besonders achten müssen.

    Der erste Eindruck ist meist bereits der entscheidende. Daher ist es wichtig von Anfang an alles richtig zu machen, zum Beispiel mit der geeigneten Begrüßung. Anfangs ist ein einfaches „Guten Tag“ ausreichend, welches man mit der Zeit an den Gruß seines Gegenübers anpassen kann. „Hallo“ beispielsweise sollte erst verwendet werden, wenn man „per Du“ ist. Man siezt höhergestellte Personen so lange, bis sie einem von selbst das Du anbieten, da es sonst unhöflich ist.

    Im Berufsleben sowie bei Bewerbungsgesprächen ist es generell erforderlich, sich dem Ranghöheren anzupassen, sprich sich selbst eher zurückzunehmen. Als nächstes ist der geeignete Handschlag zu beachten – nicht zu locker, nicht zu fest und mit gerader ausgestreckter Hand. Dein Gegenüber erkennt zum Teil bereits an dieser Geste deine gesamte Einstellung zu der gegebenen Situation. Den perfekten Handschlag kann man leicht üben, indem man sich selbst prüfend die Hand drückt. Auch zu berücksichtigen ist das eigene Auftreten, wie Style und Körperhaltung, sowie die passende Distanzzone einzuhalten. All diese Aspekte gehören zu den Benimmregeln nach Knigge. Ein weiterer Tipp, den Herr Kelber uns gab, war, Fettnäpfchen zu vermeiden und stets nach den Spielregeln des Unternehmens zu spielen.

    Der Vortrag war sehr informativ und hilfreich. Dank Herrn Kelber ist nun der ganze Kurs auf ein richtiges Benehmen im Berufsleben vorbereitet.

    Text: Alizée Pfannes und Olivia Schwab

    Bild: Ronja Lange

    Der perfekte Start in die Zukunft - Gutes Benehmen
  • Am Freitag, den 21.01.2022, wurde am Gymnasium LSH-Wiesentheid ein spezieller Einblick ins Berufsleben gewährt. Während die anderen Klassen sich mit Projekten für das Schulfest beschäftigten, wurden die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen von ehemaligen Abiturienten unserer Schule besucht. Diese stellten uns in jeweils interaktiven Vorträgen ihre Tätigkeit vor.

    Zu Gast waren Herr Schäfer, ein Brand Consultant, Herr Laudenbach, ein selbstständiger Handelsvertreter, Herr Kessel, ein Vertriebsmanager für Hotels, Frau Huller, eine Bauingenieurin, Frau Heinkel-Schmitt, eine Ausbilderin, Herr Vinzens, ein Bürgermeister und Herr von Kießling, ein Projektkoordinator.

    Mit viel Begeisterung und Interesse stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen und hörten gespannt den Vorträgen zu. Jeder konnte sich für drei Referenten des Karrieretags anmelden und so besondere Impressionen des jeweiligen Berufes und Studiums sammeln. Ebenso wurde uns gezeigt, wie eine typische Arbeitswoche aussehen kann und welche Voraussetzungen man für den jeweiligen Beruf erfüllen sollte.

    Besonders ist uns aufgefallen, dass viele nach dem Abitur auch noch nicht genau wussten, wie sie sich beruflich entwickeln möchten. Dies nahm uns etwas die Last von den Schultern und wir danken allen Ehemaligen ganz herzlich dafür, dass sie sich extra einen Tag Zeit für uns genommen haben. Wir konnten einen guten Einblick auf das spätere Berufsleben erhaschen und der ein oder andere hat vielleicht sogar seinen zukünftigen Weg gefunden.

    Text: Catrin Grau und Yassin Ibrahim

    Fotos: Catrin Grau, Maximilian Hertwig und Yassin Ibrahim

    Wertvolle Tipps für die eigene Karriere!
  • Zum Abschluss des neuen Berufsorientierungsmoduls in den 9. Klassen kamen an den Projekttagen 3 Berufsberater von der Bundesagentur für Arbeit Würzburg an das Gymnasium LSH-Wiesentheid. Unser Berater Norman Zobel rückte mit einem Team aus Steffen Döll und Ronny Lamprecht an. So konnte intensiver in kleineren Gruppen gearbeitet und ein breites Programm mit verschiedenen Veranstaltungen angeboten werden.

    Die Schülerinnen und Schüler absolvierten das Berufswahl-Cockpit, um passenden Berufsgruppen zu identifizieren. Sie beschäftigten sich mit den Abläufen bei der Ausbildungssuche oder der Einschreibung an einer Hochschule und erhielten erste Einblicke in Stichtage und wichtige Bewerbungsfristen. Außerdem konnten sie in Assessmentcenter-Spielen Rätsel lösen und haben gelernt, in Diskussionen eigene und fremde Standpunkte zu vertreten.

    Die 9. Klassen haben einen professionellen Einblick in moderne Bewerbungsprozesse und die Berufswelt erfahren. Dabei gab es viele Tipps und immer die Möglichkeit, sich individuell einzubringen. Vielen Dank an unsere Gäste. Wahrscheinlich weiß noch nicht jeder, wo die Reise hingehen wird, aber auf jeden Fall sind sie wieder ein bisschen besser auf die Zukunft vorbereitet.

    Text: Christian Schwerdtfeger

    Fotos: Christian Schwerdtfeger

    Schule oder Ausbildung? Hochschule oder Universität? Berufsberatung in der Mittelstufe!
  • Schulen mit Berufswahl-SIEGEL aus dem ganzen Bundesgebiet führen am #siegelday eine besondere Aktion zur Studien- und Berufsorientierung durch.

    Am LSH Wiesentheid fand der Tag unter dem Motto „Assessment-Center leicht gemacht“ statt. Zu Gast war Sven Kelber von der AOK, der den Schülerinnen und Schülern praxisnahe Tipps für die spätere Bewerbung gab. Vorstellungsgespräche, Rollenspiele und Tests sind nur einige der bevorstehenden Herausforderungen. Unsere Schülerinnen und Schüler bereiten sich schon heute vor, um mit einem Vorsprung ins Rennen gehen.

    Text: Christian Schwerdtfeger

    Bild: Ronja Lange und Verein Schule Wirtschaft e. V.

    Herr Kelber zu Gast am #siegelday!
  • Frau Prof. Bertels von der TH Aschaffenburg referierte zu den Themen Betriebswirtschaftslehre und Marketing. Dabei konnten sich die Schülerinnen und Schüler immer wieder einbringen und eigene Ideen beisteuern. Beispielsweise haben sie sich mit der Frage beschäftigt: Was muss ein Ski-Hersteller tun, um Pleite zu gehen? Niedrige Qualität, schlechte Finanzplanung oder unzureichende Öffentlichkeitsarbeit waren nur einige genannte Faktoren. In diesem Zusammenhang wurde dann auch der typische Aufbau eines Unternehmens gemeinsam erarbeitet.

    Im Rahmen des Marketings wurden die Preiskalkulation, Kommunikationskanäle und Werbung besprochen. Die Preise sind von der Zahlungsbereitschaft der Kunden abhängig, müssen stets die Produktionskosten berücksichtigen und richten sich nach der Lage am jeweiligen Markt.

    Die Außendarstellung wird für viele Unternehmen immer bedeutender und die richtige Kommunikation ist entscheidend. Leider ist sie nicht immer aufrichtig, so ist beispielsweise „Greenwashing“ keine Seltenheit. Aber auch der zielgerichtete interne Austausch ist unerlässlich und ein deutliches Indiz für Führungskompetenz im Management.

    Die Vermarktung mit Werbung, ob in klassischen Printmedien oder mit digitalen Angeboten, ist ein Thema, mit dem sich jedes Unternehmen beschäftigen muss. Besonders das Social-Media-Marketing nimmt immer weiter zu und eröffnet den Unternehmen neue Möglichkeiten. Über Influencer, Sponsoring oder Videos werden nahezu alle potenziellen Käufer erreicht.

    Diesbezüglich konnten die Schülerinnen und Schüler auch ihre eigene Mediennutzung hinterfragen und an interaktive Befragungen während des Vortrags teilnehmen. Sie wurden zudem für Datentracking und Werbung auf den üblichen Plattformen sensibilisiert. Die eigene YouTube-Startseite gibt oftmals mehr preis, als einem bewusst ist.

    Das LSH bedankt sich herzlich bei Frau Prof. Bertels und hofft, einen neuen Partner für die Berufs- und Studienorientierung der nächsten Jahre gefunden zu haben.

    Text: Christian Schwerdtfeger

    Bild: Christian Schwerdtfeger

    Wie leitet man ein Unternehmen? Wie läuft die Vermarktung ab?