Gemeinsam in die Zukunft

Uns liegen die Persönlichkeitsbildung und die Förderung der schulischen Entwicklung ihres Kindes am Herzen. Deshalb  bieten wir verschiedene Schwerpunkte und Wahlangebote in kleinen Klassenstärken und damit viel Raum für Spezialisierung, Kreativität und Entwicklung an.

  • Zukunftsorientierung
  • Lern- und Förderkonzepte
  • Persönlichkeitsbildung
  • Musikklasse
  • Gymnasiale Ausbildung
  • Profilklasse
  • Kultur
  • Sport
  • Exkursionen

Zukunftsorientierung

Die Persönlichkeitsbildung und die Berufsorientierung sind entscheidend für das Leben in und nach der Schule, deswegen wird am Gymnasium Wiesentheid besonders Wert darauf gelegt, dass diese Entwicklung über die Jahrgangsstufen hinweg in VIELFÄLTIGER Weise gefördert wird. Freiraum für die Zukunftsorientierung der Kinder und Jugendlichen besteht vom Zeltlager in der 5. Jahrgangsstufe bis hin zum Huckepack Tag in der Oberstufe. Dabei wird das Angebot INDIVIDUELL auf unsere Schülerinnen und Schüler zugeschnitten. So können sie am Ende ihrer Schullaufbahn REFLEKTIERTE Entscheidungen in allen Lebenslagen treffen.

  • Schulzeltlager
  • Skikurs
  • Outward Bound
  • und Hand
  • Praktikum
  • Huckepack

Die Kinder und Jugendlichen bekommen bei uns am Gymnasium Wiesentheid die Möglichkeit mehr über sich, ihre Stärken, aber auch Schwächen zu erfahren. Bei unterschiedlichen Unternehmungen können sie sich ausprobieren und weiterentwickeln. Über die weiteren Jahrgangsstufen hinweg verfeinern die Jugendlichen bei uns dann ihre „Soft-Skills“ wie Teamfähigkeit oder Kreativität. Zusätzlich werden die Fähigkeiten der Jugendlichen mit fachlichen Inhalten und Hintergrundwissen unterstützt. So erlernen die jungen Erwachsenen bei uns, reflektierte Entscheidungen in allen Lebenslagen sowie speziell in Bezug auf die Studien- und Berufswahl treffen zu können.

Die Persönlichkeitsbildung spielt eine wichtige Rolle für die Studien- oder Berufswahl nach dem Abitur. Ob im Fachunterricht oder in verschiedenen inner- und außerschulischen Veranstaltungen, die berufliche Orientierung erstreckt sich über alle Jahrgangstufen hinweg.

Die Berufs- und Studienorientierung ist am Gymnasium Wiesentheid besonders über die P-Seminare in der Oberstufe, in außerunterrichtlichen Aktivitäten und dem Fach Wirtschaft und Recht fest im Schulalltag verankert.

Der Freiraum für die Persönlichkeitsbildung und die gezielten Informationen über die Arbeitswelt sind Teil des Gesamtkonzeptes Zukunftsorientierung, das die Jahrgangsstufen 5 bis 12 bzw. 13 umfasst.

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Lern- und Förderkonzepte

Unabhängig von der Begabung, hat jeder Mensch ein eigenes Lerntempo und einen speziellen Zugang zum Wissenserwerb. Hier ist es auch entscheidend, den richtigen Rhythmus aus Konzentration und Entspannung zu finden.

Bewusst versuchen wir unsere Klassen- und Kursstärken daher klein zu halten, so dass die Schüleranzahl oft sogar unter 20 liegt damit alle Schülerinnen und Schüler individuell unterstützt werden können.

Wenn die Unterstützung durch Differenzierung im Unterricht nicht ausreicht, um Kinder und Jugendliche ihrem Leistungsvermögen entsprechend zu fördern oder die längere Abwesenheit vom Unterricht und spezielle persönliche Umstände zu Wissenslücken führen, bieten wir gemeinsam als Schulgemeinschaft kompetente Beratung, Betreuung, Lernunterstützung und Begabtenförderung an.

Starthilfe am Gymnasium

Der Start am Gymnasium bringt viele Veränderungen für die ehemaligen Grundschulschülerinnen und Grundschüler mit sich. Die Kinder müssen ihr Lernverhalten weiterentwickeln und an die veränderten Anforderungen in neuen Unterrichtsfächern anpassen. Viele Schülerinnen und Schüler hatten strukturiertes und intensives Lernen in dieser Form auch noch nicht abrufen müssen.

Das Fachlehrerprinzip verändert für die Kinder die Unterrichtssituation,  die Organisation der Hausaufgaben und die Vorbereitung auf Prüfungen. Gemeinsam mit unserer Beratungslehrerin und unserer Koordinatorin für „Lernen Lernen“ haben wir ein neues Konzept entwickelt, in dem die Kinder in einer kleinen Arbeitsgruppe einmal die Woche zu all diesen Themen strukturiert und auf einander aufbauend Anleitung und Hilfe erhalten. Natürlich besteht auch immer  die Möglichkeit zum Austausch. Teil dieser Intensivierungsstunde ist auch eine Einführung in die Verwendung von Tastatur, Textverarbeitungsprogrammen und Präsentationsmedien.

Diese Starthilfe soll es den Kindern ermöglichen zukünftige Anforderungen des gymnasialen Unterrichts erfolgreich zu meistern.

In der 5. und 6. Jahrgangsstufe werden beispielsweise Lernzirkel zu den Themen „Fläche“ bzw. „Volumen“ angeboten. Schülerinnen und Schüler erwerben hier in Eigenverantwortung Lerninhalte an verschiedenen Stationen, bearbeiten diese und werten ihre Ergenisse selbstständig aus. Auch die Anfertigung und Verbesserung der Hausaufgaben wird in Eigenregie durchgeführt. Die Lehrkraft ist dadurch frei, die Schülerinnen und Schüler einzeln oder gruppenweise zu betreuen und auf individuelle Fragestellungen und Probleme einzugehen.

In diesen und weiteren Stationen werden die Erfahrungen mit dieser Lernform der Schülerinnen und Schüler aus der Grundschule aufgenommen und fortgeführt.

Bereits ab der 5. Jahrgangstufe wird an unserer Schule bei speziellen Themen des Mathematikunterrichts das Smartphone und der Computer eingesetzt. Wir empfehlen eine einfache Taschenrechner-App, die dynamische Geometriesoftware GeoGebra und ein Tabellenkalkulationsprogramm.

Individuelle Lernzeit

Mit Hilfe der individuellen Lernzeit besteht für unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zeitlich befristete Hilfe bei einer Fachlehrkraft in Anspruch zu nehmen. Damit besteht unter anderem die Chance entstandene Wissenslücken unter fachkundiger Hilfe zu schließen oder Lernschwierigkeiten gezielt anzubauen. Dies kann gemeinsamen in kleinen Lerngruppen oder individuell geschehen.
Aktuell bieten wir individuelle Lernzeit in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Mathematik, Physik und Chemie an.

Förderkurse

Unser Auftrag als Internatsgymnasium des Zweckverbands bayerischer Landschulheime ist es auch, Kinder und Jugendlichen mit unterschiedlichen Schullaufbahnen in das bayerische Schulsystem zu integrieren und gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zu einer allgemeinen Hochschulreife zu führen. Auch die Begabtenförderung hat bei uns einen hohen Stellenwert.

Vor allem für internationale Jugendliche und Kinder mit Migrationshintergrund richten wir Förderkurse für Deutsch ein. Gute Deutschkenntnisse sind die Voraussetzung für den Erfolg in den meisten Fächern.

Schon ab der 5. Jahrgangsstufe unterstützt Fachschaftsleiterin OStRin Ruh in den Fächern Mathematik und Physik Schülerinnen und Schüler, die an einem Wettbewerb teilnehmen. So schaffen es viele Schülerinnen und Schüler des LSH bei immer anspruchsvolleren Wettbewerben erfolgreich teilzunehmen.

Für die Abschlussjahrgangsstufe bieten wir Förderkurse für die verpflichtenden Abiturfächer Mathematik und Deutsch an. Hier sollen vor allem leistungsschwache Schülerinnen und Schüler gezielt an ihren Schwächen arbeiten, Lücken schließen und so auf die Anforderungen dieser Abiturfächer vorbereitet werden.

Schulberatung

Veronika Finkel, StDin

Tel.: 09383/972174
E-Mail: finkel@lsh-wiesentheid.de
Kontakt über das Sekretariat: 09383/97210

Sehr geehrte Eltern,
als Beratungslehrerin stehe ich Ihnen jederzeit in Fragen der Schullaufbahn und bei Schulleistungsproblemen Ihres Kindes zur Verfügung.
Beratung erhalten Sie bzw. Ihr Kind u.a. in folgenden Fragen:

  • Lern- und Leistungsschwierigkeiten
  • Arbeitsstrategien / Lernorganisation
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Umgang mit Prüfungsangst
  • Persönliche und schulische Krisensituationen
  • Probleme mit Mitschülern / Mitschülerinnen
  • Gefährdung der Versetzung / (Freiwilliges) Wiederholen des Schuljahres
  • Schulwechsel / Schulartwechsel

Sprechstunden:
Dienstag, 9.45 Uhr bis 10.30 Uhr,
Donnerstag, 9.45 Uhr bis 11.15 Uhr
und nachmittags nach Vereinbarung

Schulpsychologin

Das Lernen fördern und die Motivation wecken! Als Schulpsychologin unterstütze ich das Zusammenleben und die Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften. Der Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Unterstützung bei Lern- und Leistungsproblemen. Mit einem professionellen Training erarbeite ich mit den Schülerinnen und Schülern individuelle Strategien, um das Lernen effizienter zu machen und den Schulerfolg zu steigern. Lernen soll Spaß machen und im Ergebnis zu guten Noten führen. Soweit die Theorie. In der Praxis sieht das manchmal ganz anders aus. Da will das Gelernte einfach nicht im Gedächtnis bleiben, bei der Grammatik oder in Mathematik ist der Überblick schon lange verloren gegangen, im Aufsatz fehlt die Struktur, die Prüfungsangst vor den Schulaufgaben wird immer größer und das Referat vor der Klasse vortragen zu müssen ist ein Albtraum. Wir lassen unsere Schülerinnen und Schüler in solchen und anderen Krisensituation nicht alleine! Als Schulpsychologin biete ich am Steigerwald-Landschulheim ein vielfältiges Angebot zur Unterstützung und Förderung an. Die individuelle Entwicklung von Lernkonzepten, Strategien zur Überwindung von Prüfungsangst, Übungen bei Schreibblockaden im Aufsatz oder bei Problemen mit der Rechtschreibung sind ein Ausschnitt meiner Arbeit. Das schulpsychologische Angebot steht allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften offen. Es ist kostenfrei, freiwillig und vertraulich.

Barbara Pfeuffer
Dipl.-Psychologin
Arbeitsschwerpunkt
Pädagogische Psychologie

Terminvereinbarung
Telefon: 09383 9721 -73 (Donnerstag 10.30 – 11.15 Uhr)
E-Mail: pfeuffer@lsh-wiesentheid.de

Aktive Pause

Schon im Jahr 2001 nahm unsere Schule an dem Förderungsprogramm „Gesunde Schule“ der Robert Bosch Stiftung teil. Damals wurde nach Möglichkeiten gesucht, den Schülern einen Raum zu bieten, in dem sie sich auch außerhalb des Sportunterrichts aktiv betätigen konnten. Im Zuge dieser Überlegungen wurde die „Aktive Pause“ in der Form etabliert, dass die erste Pause auf insgesamt 20 Minuten verlängert wurde, um so den Schülern auch eine längere Bewegungszeit zu ermöglichen.

Für die Schüler wurden damals nicht nur Bälle, sondern auch weitere Sportgeräte wie Stelzen, Pedalos, Badminton-Schläger oder Diabolos angeschafft, die sie auf beiden Hartplätzen der Schule nutzen konnten.

Im Schuljahr 2016/17 wurde das bestehende Angebot durch den Tischtennisraum erweitert.

Grund dafür war unter anderem die Aufnahme der Viertklässler der Nikolaus-Fey-Grundschule Wiesentheid. Gerade diese und auch die jüngeren Schüler des Gymnasiums nahmen das Angebot besonders im Winter sehr gerne an, hoch über den Einrichtungen des Internats den Tischtennisschläger zu schwingen.

Am Ende des Schuljahres 2018/19 nutzten die Schüler der Klasse 9a die Projekttage, um die Aktive Pause weiter aufzuwerten. Erst versetzten sie die bisher bestehende Hütte, in der die Sportgeräte gelagert waren, nach oben an das Beachfeld und bauten anschließend nach eigenem Plan eine geräumigere Hütte, an deren Rückseite sich eine Kletterwand befindet.

Somit können die Schüler inzwischen nicht nur die zwei Hartplätze und den Tischtennisraum zur sportlichen Betätigung nutzen, sondern auch die Rückseite der Hütte, um dort zu klettern.

Bibliothek

Die Schulbibliothek ist die ideale Ausgangsbasis für eine intensive Leseförderung an unserer Schule.  Er ist Arbeits- und Erholungsort zugleich. In den Pausen und Freistunden dient der lichtdurchflutete Ruheraum als Rückzugsort vor dem trubeligen Unterrichtsalltag. Die Computerplätze und Arbeitstische bieten beste Bedingungen für intensive und erfolgreiche Recherchen für Unterrichtsprojekte und Präsentationen in allen Jahrgangsstufen. Ein umfangreicher Bestand an Lexika und Fachliteratur ergänzt die über die Computer zugänglichen digitalen Medien. Allein fast 10 000 Titel traditioneller bis hin zu aktuellster Kinder-und Jugendliteratur können ausgeliehen werden und bieten beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Leseförderung. Verschiedene Unterrichtsprojekte und Autorenlesungen sorgen für eine abwechslungsreiche und vielschichtige Beschäftigung mit Literatur. Der Bibliotheksbeauftragte Harald Godron und die Mitarbeiterin Mandy Hassan organisieren das Ausleihsystem der Medien und ermöglichen fast durchgängige Öffnungszeiten der Bibliothek bis zum Ende des Nachmittagsunterrichts.

Schulküche

In unserer Schulküche werden viele unserer Projekte und Aktivitäten erst möglich oder können auf besondere Weise umgesetzt werden. Enrichmentkurse, Sprachencamp, Brotbacken, Herstellung von Meisenknödel, Grundschulunterricht und vieles mehr findet daher in unserer Schulküche statt.

Im Unterricht bietet die Schulküche immer wieder Raum für kleine Projekte und Aktionen und ist so eine Bereicherung im Schulalltag, die viel Abwechslung schafft.

Schach

Schach ist Freizeitaktivität und Förderung zu gleichen Teilen.
Im Wahlkurs Schach treffen sich Anfänger und Könner zum gemeinsamen Austausch und lernen so viel voneinander.
Auch im Tagesheim ist das Schachspiel eine beliebte Freizeitaktivität in den Pausen zwischen den betreuten Arbeitsphasen.

Persönlichkeitsbildung

Uns liegt neben der schulischen Ausbildung vor allem die Persönlichkeitsentwicklung ihres Kindes am Herzen. Neben den Bausteinen der Persönlichkeitsbildung im Rahmen der Zukunftsorientierung bieten wir noch weitere wichtige Entwicklungsmöglichkeiten an. Verantwortung zu übernehmen und tolerant zu sein, aber auch in der Gruppe „Nein-Sagen“ zu können, sind wichtige Ziele des von uns begleiteten Entwicklungsprozesses.

Demokratiebewusstsein

„Die Demokratie lebt davon, dass sie viele Hüter hat.“
Johannes Gross, deutscher Publizist, Aphoristiker und Journalist (1932 – 1999)

Die Fähigkeit die Demokratie zu schützen setzt voraus, dass die Bürgerinnen und Bürger ein Demokratiebewusstsein haben, also wissen, was Demokratie bedeutet und beinhaltet. Dieses Bewusstsein herauszubilden und anzuwenden ist auch in der Bayerischen Verfassung festgeschrieben, nämlich in Artikel 131 Absatz 3: „Die Schüler sind im Geiste der Demokratie, in der Liebe zur bayerischen Heimat und zum deutschen Volk und im Sinne der Völkerversöhnung zu erziehen.“

Unsere Schule möchte diesen verfassungsmäßigen Auftrag bei den Schülerinnen und Schüler ein Demokratiebewusstsein zu entwickeln, zu fördern und in die Praxis umzusetzen durch die Teilnahme an verschiedenen Projekten und der Durchführung vielfältiger Aktionen anregen:

  • Amnesty International Briefmarathon
  • vielfältige Austauschprogramme am LSH mit Schulen in Frankreich, Israel, Tschechien, der Ukraine und den USA
  • Auszeichnungen des LSH wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, „Umweltschule in Europa“ und „Weltethosschule“ und damit verbundene Aktionen
  • „Fairschreib dich“ – Kuliprojekt für Guatemala
  • Internat / Tagesheim: unterschiedliche Aktionen, die den Zusammenhalt der Schüler, auch aus unterschiedlichen Herkunftsländern, stärken
  • „Juniorwahl“ anlässlich von Landtags-, Bundestags- und Europawahlen
  • Klassenfahrt in der 10. Jahrgangsstufe des sozialwissenschaftlichen Zweiges, bei der Schüler/innen behinderte Gäste betreuen
  • Klassensprecher/innenseminar jedes Schuljahr
  • Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen z.B. PidS
  • „Lernort Staatsregierung“
  • Outward-Bound in der 8. Jahrgangsstufe (erlebnispädagogisches Seminar)
  • Projekttage
  • in der Regel jedes Jahr ein Sprachassistent / eine Sprachassistentin aus Frankreich oder einem englischsprachigen Land
  • Studienfahrt nach Berlin in der 12. Jahrgangsstufe
  • Vorträge von Landtags-, Bundestags-, Europaabgeordneten

Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Jungen und Mädchen

Schon seit vielen Jahren bietet das Steigerwald-Landschulheim den Wahlunterricht „Selbstverteidigung und Selbstbehauptung“ für Jungen und Mädchen an. Basierend auf Unterrichtsinhalten aus dem chinesischen Kung Fu und Bodenkampf-Elementen, wie man sie beispielsweise aus Judo oder Brazilian Jiu Jitsu kennt, werden in dem Kurs wichtige Selbstverteidigungssituationen im Stand und Boden trainiert:
Freitag nachmittags, 13.45 Uhr. Während die anderen Schüler bereits ihren Start ins Wochenende genießen, versammelt sich ein hartgesottener Haufen kampfeslustiger Schüler von der 6. bis zur 12. Jahrgangsstufe unter der Leitung von A. Müller zum Wahlkurs Selbstverteidigung in der Turnhalle 1. Doch halt, hier steht weder Kraft noch Brutalität auf dem Stundenplan, sondern Koordination und Technik: Neue Übungen aus Bereichen wie z.B. Griffbefreiung, Würfe, Kickabwehr oder Bodenkampf werden erlernt, die bereits erworbenen Kenntnisse vertieft. Dabei sollen nicht nur die körperlichen Fähigkeiten, sondern auch der Umgang der Teilnehmer mit Konflikten geschult werden: Wie meide ich Gefahrensituationen? Was kann ich tun, wenn ich belästigt werde? Wo finde ich Hilfe? Von einfachen Konfliktsituationen, Clinchs auf dem Pausenhof bis hin zu wirklichen Gefahren führt Herr Müller mögliche Angriffe und die dazugehörigen Abwehrtechniken mit einem freiwilligen Schüler vor. Daraufhin hilft er den restlichen Teilnehmern beim Nachstellen der Übung, beantwortet Fragen zu möglichen Alternativen und steht den Schülern mit Rat und Tat zur Seite. Neben den Kampfanwendungen werden auch komplexe Bewegungsabläufe trainiert sowie Entspannungsübungen durchgeführt (Qi Gong), was ein besseres Körper- und Koordinationsgefühl schafft und ganz nebenbei hilft, den über die Woche aufgestauten Schulstress abzubauen.

Tutoren – wichtige Begleiter für die Fünftklässler

Jedes Jahr erleichtern unsere Tutoren den Mädchen und Jungen, die neu in die 5. Klassen kommen, den Einstieg in unsere Schulfamilie. Das engagierte Tutoren-Team besteht aus 12 Neunt- und Zehntklässlern. Schon am ersten Schultag stellen sie sich in ihren Klassen vor und berichteten von den geplanten Aktivitäten. In der ersten Schulwoche unternehmen sie gemeinsam zuerst eine Rallye durch das Schulhaus und am anderen Tag durch Wiesentheid. Manch knifflige Frage müssen die Fünftklässler beantworten, um Schule und Ort kennenzulernen. Im Vordergrund stehen dabei auch verschiedene Kooperationsspiele, die das gegenseitige Kennenlernen erleichtern und die von den Tutoren geplant und durchgeführt werden. Während des Jahres stärken gemeinsame Ausflüge die Klassengemeinschaften und die Kontakte der Parallelklassen untereinander: zum Beispiel begleiten die Tutoren im Dezember die fünften Klassen bei einem Ausflug zum Naturhistorischen Museum und dem Weihnachtsmarkt nach Bamberg, entwerfen einen Adventskalender oder fahren im Januar in die Eishalle nach Haßfurt. Anfang März helfen die Tutoren wieder, den Informationsabend für die zukünftigen Fünftklässler zu gestalten. Sie betreuen die Viertklässler während des Elternvortrages. So können die Jüngeren ihre zukünftigen Tutoren schon einmal kennen lernen. Die umfangreichste Vorbereitung findet für das Zeltlager am Ende des Schuljahres statt. Mehrere Vorbereitungstreffen sind nötig, damit die Tutoren mit den Fünftklässlern viele unterhaltsame und lehrreiche Aktionen während des Zeltlagers durchführen können. Auch bei der Infoveranstaltung für die Eltern der Zeltlagerteilnehmer mit anschließendem Grillabend helfen die Tutoren tatkräftig mit. Sei es bei Sonderaktionen oder im täglichen Schulalltag (z. B. Betreuung des Geräteverleihs in der aktiven Pause): die Rolle einer Tutorin/ eines Tutors erfordert zusätzliches Engagement und Zuverlässigkeit, gleichzeitig lernen die jungen Menschen jedoch Verantwortung zu übernehmen und erneuern ständig ihre Perspektive auf das schulische Miteinander.

Datenschutz / soziale Kommunikationsmedien

Wir versuchen hier am LSH die Schülerinnen und Schüler für den Umgang mit Medien wie Smartphones, Zeitungen und Computern zu sensibilisieren. Dies geschieht nicht nur im alltäglichen Unterricht, sondern auch im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen. Das heißt, dass den Schülerinnen und Schüler in Vorträgen durch verschiedene Referenten gezeigt wird, dass zum Beispiel hinter einem Smartphone mehr steckt als nur ein paar Apps, die man im täglichen Gebrauch nutzt.

Am 25.11.2017 hatten wir für die 9. und 10. Klassen Herrn Schulten mit dem Thema „Datensicherheit im Internet“ als Referenten zu Gast. Nach dem Vortrag für die Schülerschaft waren auch die Eltern eingeladen, den Ausführungen des Referenten zu folgen und konnten im Anschluss Fragen zu dem behandelten Thema stellen.

Am 09.07.2018 haben die Schüler der 7. und 8. Klassen in einem interaktiven Vortrag von Julian Wenzel erfahren, wie Social Media den Journalismus verändert und abschließend sogar gelernt, wie man als Journalist arbeitet.

Am 22.10.2018 konnten wir über den Kreisjugendring Kitzingen Dirk Bayer und seine Kollegin Kristina Greif für die Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe engagieren. Dabei lernten die Schüler spielerisch in einem interaktiven Theaterstück mit dem Titel „Krasses Zeug“ den richtigen Umgang mit modernen Medien.

Sucht- und Drogen-Präventionsarbeit

Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das erste Ausprobieren von Alkohol, Zigaretten oder auch illegalen Drogen wie Cannabis, XTC, Crystal Meth etc. ist im Jugendalter weit verbreitet. In diesem Alter ist die Risiko- und Experimentierfreude besonders stark ausgeprägt und das Austesten von Grenzen spielt eine große Rolle. Jugendliche konsumieren Suchtmittel um Glücksgefühle zu erleben, sich zu entspannen, im Freundeskreis »mitzuhalten«, aber auch um Belastungen und Probleme in der Schule, der Familie oder dem Freundeskreis vermeintlich zu vergessen. Beginnt der Suchtmittel-Konsum jedoch in jungem Alter und werden die Konsummengen auch noch gesteigert, ist das Risiko für Missbrauch im Jugendalter bzw. Sucht und Abhängigkeit im Erwachsenenalter deutlich erhöht. Prävention zu einem frühen Zeitpunkt ist demnach unbedingt gefordert, und zwar in einer Art und Weise, die den Jugendlichen umfassende Kompetenzen vermittelt und sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördert. Suchtprävention in der Schule zielt darauf Schutzmechanismen zu stärken, die verhindern, dass aus Probieren oder Experimentieren regelmäßiger Konsum wird. Idealerweise führt die Prävention dazu, dass kaum oder überhaupt nicht konsumiert wird. Dies kann z.B. durch Vermittlung von Lebenskompetenzprogrammen gelingen. Widerstand gegen Gruppendruck und Neinsagen in Risikosituationen gehören dazu, ebenso der Erwerb von Wissen über Suchtmittel und die weitreichenden Konsequenzen ihres Gebrauchs.

Die Suchtpräventionsarbeit hat am LSH einen hohen Stellenwert und wird koordiniert von Herrn OStR Ralf Förster.

Regelmäßige jahrgangsübergreifende Prävention-Projekte

  • „Be Smart – Don‘t Start“ bundesweiter Wettbewerb zur Raucherprävention
  • „Ich bin so frei“; Interaktive Diskussionsrunde mit Referenten der Caritas

Suchtberatungsstelle Kitzingen

Informationsveranstaltungen zur Sucht- und Drogenprävention

  • „Flashback“ Drogenpräventionsprojekt als interaktiver Parcours

(Gesundheitsamt und Polizei Kitzingen)

„Kräutermischungen und Legal Highs“     Interaktive Gesprächsrunde

(Gesundheitsamt Kitzingen)

  • „Klartext reden!“ Informationsveranstaltung für Eltern zum Thema Alkohol

(Dr. med. Mathias Dunkel)

  • „Hackedicht oder was ?“ Comedy-Cabaret zur Drogenprävention von Eisi Gulp
  • „Zuhören, Fragen, Antworten“ Alkoholismus hautnah, ein Alkoholiker erzählt

(Kreuzbund)

  • „Was Eltern mit Nachwuchs im Discofähigen Alter über neue Drogen wissen sollten“

(Informationsveranstaltung der Polizei Kitzingen)

  • „Prävention im Team (PIT)“ Fragen rund um Sucht und Drogen

(Interaktiver Parcours der Polizei Kitzingen)

Äußerungen der Schüler:

Ich bin so frei – Äußerungen der Schüler

10. Klasse Schüler

Traditionell wird für die 10. Jahrgangsstufe unseres Gymnasiums ein Tanzkurs mit Abschlussball abgehalten.Der Tanzkurs wird von der VHS Kitzingen organisiert und in den Räumlichkeiten der Schule abgehalten. Er umfasst 8 Unterrichtseinheiten mit je 90 min und wird vom Frühlingsball als Abschlussball unserer Schüler abgeschlossen.

Der Tanzkurs wird von einer Kursleiterin (Nicola Dahmen) zusammen mit einem Assistenten (Roman Holynski) durchgeführt, damit wird ein effizienter Unterricht mit optimaler Anschauung gewährleistet. Neben den Standardtänzen Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Tango und Foxtrott werden auch die Lateinamerikanischen Tänze Rumba, Cha-Cha, Jive und Salsa unterrichtet. Hauptmerk aber gilt dem Discofox.

Die Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebestätigung für Ihre persönliche Unterlagen,- bzw. Bewerbungsmappe.

Eltern unserer 10. Klässler

Auch den Eltern bieten wir in Zusammenarbeit mit der VHS Kitzingen einen 3 maligen Tanzkurs an. Beginnend mit Grundschritten werden darauf aufbauend leichte Figuren, Technik und Tanzhaltung auf unterhaltsame und entspannte Art und Weise vermittelt. Unter fachkundiger Anleitung werden schrittweise die einzelnen Standard- und Lateintänze erarbeitet und mit ausreichend Wiederholungsphasen gefestigt. Der Umfang der zu erlernenden Figuren wird individuell an die Gruppe angepasst.

Gymnasiale Ausbildung

Unsere Aufgabe ist es, die uns anvertrauten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen erfolgreich zu fördern und zu fordern, sodass sie die Anforderungen des bayerischen Gymnasiums, aber auch die zukünftigen Herausforderungen in Beruf und Studium meistern können.

Unser Gymnasium bietet ein breites Fremdsprachenangebot und drei unterschiedliche Schwerpunkte im naturwissenschaftlich technologischen, sprachlichen und sozialen Bereich an. Für die Schülerinnen und Schüler besteht dadurch die Möglichkeit, ihre persönlichen Stärken in den schulischen Erfolg einzubringen und diese durch Spezialisierung intensiv weiterzuentwickeln.

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Englisch

Englisch ist die internationale Verkehrssprache. Das Fach hat deshalb einen hohen Stellenwert an unserer Schule. Es wird ab der 5.  Jahrgangsstufe unterrichtet. Wir arbeiten mit dem Lehrwerk „Greenline“ (Klett) in den Klassen 5-10 und mit „Context“ (Cornelsen) in der Oberstufe. Das Abitur kann sowohl schriftlich als auch mündlich (Kolloquium) abgelegt werden. Zahlreiche Aktivitäten und Angebote außerhalb des normalen Unterrichts sollen die Schüler zusätzlich fördern und ihnen Spaß am Erlernen der Sprache vermitteln.

Französisch

Französisch ist eine Weltsprache, die neben Englisch als einzige Sprache auf allen fünf Kontinenten gesprochen wird. Zu den 274 Millionen Menschen, die weltweit Französisch sprechen, kommen 125 Millionen, die die Sprache lernen. Damit ist Französisch nach Englisch die am meisten unterrichtete Sprache der Welt. An unserer Schule wird Französisch als zweite Fremdsprache ab der 6. Jahrgangsstufe und als dritte Fremdsprache (sprachlicher Zweig) ab der 8. Jahrgangsstufe unterrichtet. Es ist möglich, das Fach in beiden Fällen bis zum Abitur (schriftliches Abitur oder Kolloquium) fortzuführen. Auf diese Weise kann man neben Englisch eine weitere moderne Fremdsprache auf hohem Niveau nachweisen. Am Gymnasium Wiesentheid arbeiten wir mit dem Lehrwerk „À plus 1-5“ (Cornelsen-Verlag) in der zweiten Fremdsprache und mit dem Lehrwerk „Le cours intensif 1-3“ (Klett-Verlag, ab Mai 2021) in der dritten Fremdsprache. In der Oberstufe verwenden wir das Lehrbuch „Horizons“ (Klettverlag). Zur Förderung des direkten Kontaktes mit Franzosen bieten wir einen Austausch und anderweitige Begegnungsmöglichkeiten an. Wir sind auch berechtigt, die DELF-Prüfung bei uns abzuhalten.

Latein ist die Sprache der alten Römer, eine Kultursprache, die den Lernenden befähigt, Sprachexperte zu werden, lebt doch die „Mutter Latein“ nicht nur in ihren „Kindern“, den romanischen Sprachen, sondern auch im Englischen und Deutschen weiter.

Im Lateinunterricht lernt man aber nicht, lateinisch zu sprechen, im Lateinunterricht lernt man die Fähigkeit, antike Texte zu übersetzen, ihnen ihre Geheimnisse und Schätze sprachlich wie inhaltlich zu entlocken und dadurch die Welt etwas besser zu verstehen.

An unserer Schule wird Latein als L2 (zweite Fremdsprache nach Englisch) ab der 6. Jahrgangsstufe angeboten.  Mit Latein steht dem Schüler die Wahl aller drei Ausbildungszweige offen.

Nein, Latein bleibt nicht theoretisch: „Lateinunterricht mit allen Sinnen“ heißt es bei handwerklichen Projekten, bei der dreitägigen Exkursion ins Römerlager Saalburg am Ende der Jahrgangsstufe 7 und als Höhepunkt bei der Q11-Studienfahrt nach Kampanien zu den Ausgrabungs-Stätten im Schatten des Vesuv.

Das „Latinum“ als höchste Niveau-Stufe der Lateinkenntnisse

  • Schüler, die im Fach Latein als fortgeführte Fremdsprache die Jahrgangsstufe 10 (G8) bzw. 11 (G9) mindestens mit der Note „ausreichend“ abschließen, erhalten automatisch das „Latinum“.
  • Schüler, die Latein bereits nach der Jahrgangsstufe 9 (G8) bzw. 10 (G9) abwählen, um die spätbeginnende Fremdsprache Spanisch zu erlernen oder das folgende Schuljahr an einer Auslandsschule zu verbringen, können am Gymnasium Wiesentheid das „Latinum“ über eine schulinterne Feststellungsprüfung erwerben.

SPANISCH begeistert als Weltsprache

Diese temperamentvolle Sprache wird in 25 Ländern der Welt gesprochen und hält mit ca. 500 Millionen Muttersprachlern den 2. Platz hinter Mandarin-Chinesisch, aber vor Englisch. Mit ca. 600 Millionen Sprechern insgesamt (Tendenz stark steigend) spricht jeder 12. diese schnell zu erlernende Sprache. (Quelle: Anuario Cervantes 2018)

Am Gymnasium Wiesentheid ist Spanisch spätbeginnende Fremdsprache, d.h., sie startet erst in der 10. Klasse. Dafür werden Französisch oder Latein am Ende der 9. Klasse abgelegt. In der 11. und 12. Klasse wird an unserer Schule ein Konversationskurs  angeboten, an dem auch muttersprachliche Schüler teilnehmen und somit für zusätzliche Motivation sorgen. Profilschüler von Realschule  bzw. M-Zweig der Mittelschule können Spanisch in der 10. Klasse nehmen und erhalten mit zwei Intensivierungsstunden pro Woche zusätzliche Unterstützung.

Spätbeginnend Spanisch kann als mündliches Abiturfach gewählt werden .

Naturw.-techn. Gymnasium

Fortschritte in Naturwissenschaft und Technik gewinnen immer mehr Einfluss auf unsere Lebensweise. Unser gegenwärtiger Wohlstand oder Antworten auf die ökologischen Herausforderungen der Zukunft sind ohne sie nicht denkbar. Der naturwissenschaftlich-technologische Zweig des Gymnasiums greift diese Zukunftsaufgaben dadurch in besonderer Weise auf, dass hier eine vertiefte Einführung in Physik und Chemie erfolgt und Informatik als eigenständiges, verpflichtendes Unterrichtsfach angeboten wird.

Profilstunde als Schwerpunkt in Physik/Chemie

Damit junge Menschen Zusammenhänge ihrer Umwelt begreifen, erhalten sie faszinierende Einblicke in die Welt der Chemie und Physik. Moderner naturwissenschaftlicher Unterricht konzentriert sich dabei nicht nur auf die Vermittlung von Fachwissen sondern auch darauf, problemlösendes Denken und analytisches Verständnis zu schulen. Dies wird dadurch gefördert, dass Schülerinnen und Schüler des technologisch-naturwissenschaftlichen Zweiges in praxisorientierten Übungsstunden zu eigenständigem Experimentieren und zum sicheren Umgang mit Messgeräten und Chemikalien angeleitet werden.

Hierbei werden Teamfähigkeit und Sozialkompetenz in besonderer Weise gefördert. Unsere Schülerinnen und Schüler profitieren von der didaktisch und technisch hochwertigen Ausstattung unserer Fachräume. Außerdem können im NTG-Zweig aufgrund der zeitlichen Flexibilität Exkursionen durchgeführt werden.

Die so vermittelten Inhalte, Methoden und Kompetenzen sind eine sehr gute Voraussetzung für die Qualifikationsstufe und können eine solide Grundlage für Beruf oder ein Studium in diesem Bereich bilden – oder sie tragen ganz einfach nur dazu bei, dass man die eigene Umwelt etwas besser verstehen lernt.

Informatik in 9 und 10 (G9:11)

Moderne, digitale Kommunikation beruht auch auf der Verwendung von Datenbanken. Diese dienen ebenso wie Tabellenkalkulationen in Unternehmen als Hilfsmittel zur Organisation und Umsetzung betrieblicher Abläufe.

In der 9. Jahrgangsstufe erlernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit einem Tabellenkalkulationsprogramm und mit Datenbankstrukturen. Mit Hilfe von SQL-Abfragen erfahren die Schülerinnen und Schüler wie große Datenmengen ausgewertet werden. Unter Verwendung der modernen, objektorientierten Programmiersprache JAVA, mit der unter anderem auch Apps programmiert werden, führen die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe ihre Kenntnisse aus der 7. Jahrgangsstufe fort und vertiefen diese.

Damit können die Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe den Kurs Informatik belegen und schriftliches als auch mündliches Abitur ablegen.

Sprachliches Gymnasium

Französisch ist die Sprache unseres unmittelbaren Nachbarn. Frankreich ist unser wichtigster Partner in der EU, sowohl in politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht. Erwähnt seien hier die vielen Partnerschaften von Städten und Gemeinden. Frankreich ist ein beliebtes Reiseland, das landschaftlich und kulinarisch viel zu bieten hat. Moderne Fremdsprachen, die in verschiedenen Teilen der Welt gesprochen werden, sind in einer globalisierten Welt sehr wichtig. Neben der internationalen Verkehrssprache Englisch eröffnet Französisch als Zusatzqualifikation Türen in die Studien- und Berufswelt. Französisch erleichtert das Erlernen anderer romanischer Sprachen wie Spanisch, Italienisch oder Portugiesisch.
Vielleicht hat die / der eine schon bestimmte Berufsziele, in denen die Kenntnis moderner Fremdsprachen wichtig ist. Allein in Europa sprechen mehr als 74 Millionen Menschen Französisch als Muttersprache.

Was bedeutet „sprachliches Gymnasium“?

Unsere Schülerinnen und Schüler lernen nach Englisch als erster und Latein als zweiter Fremdsprache eine weitere moderne Fremdsprache. Französisch als dritte Fremdsprache ab der 8. Jahrgangsstufe unterrichtet. Zu Beginn der Qualifikationsstufe wird dasselbe Sprachniveau erreicht, das Schüler erreichen, die Französisch als 2. Fremdsprache ab der 6. Jahrgangsstufe gelernt haben. Französisch lernt man am leichtesten in der Schule, aber natürlich auch im Zuge von Schüleraustauschen. Unsere Schule unterhält einen Austausch mit Caen (Normandie) in Frankreich. Kontakt mit echten Franzosen gibt es ebenfalls über das FrancMobil oder über europäische Freiwillige aus Frankreich, die im Partnerschaftsreferat Würzburg eingesetzt sind.
Nach der 10. Klasse entscheiden unsere Schülerinnen und Schüler, ob sie Französisch ablegen oder die Sprache bis zum Abitur fortführen möchten. Wie im Englischen besteht die Möglichkeit, ein schriftliches oder ein mündliches Abitur (Kolloquium) abzulegen. Schüler, die ein Französischabitur ablegen, erreichen häufig gute bis sehr gute Ergebnisse.

Für wen ist das sprachliche Gymnasium geeignet?

Der sprachliche Zweig eignet sich für jene Schülerinnen und Schüler, die eine Affinität zu Sprachen haben, die also Sprachen gerne lernen, und eine
gewisse Begabung dafür mitbringen. Viele französische Wörter lassen sich aus dem Englischen ableiten, denn 30% des englischen Wortschatzes stammen aus dem Französischen. Da Französisch eine romanische Sprache ist, lassen sich auch eine Menge Wörter aus dem Lateinischen ableiten. Auch im Deutschen gibt es eine Reihe von französischen Fremdwörtern, z.B. Budget, charmant, Engagement, Ensemble, Esprit, etc.. Englisch, Latein und Deutsch helfen also beim Erlernen des Französischen. Französisch ist eine weiche, melodische Sprache, die einfach sehr schön ist. Keine Angst vor der Aussprache: Sie ist zwar für uns Deutsche zunächst ungewohnt, aber man gewöhnt sich schnell daran.

Sozialwissenschaftliche Ausbildungsrichtung

Allgemeines

Das sozialwissenschaftliche Gymnasium wird geprägt durch die beiden eng miteinander verbundenen Fächer ´Politik und Gesellschaft` sowie ´Sozialpraktische Grundbildung` (bzw. ´Sozialwissenschaftliche Arbeitsfelder` in der sog. ´Qualifikationsphase`). Sie sind die Profilfächer des sozialwissenschaftlichen Zweigs an unserem Gymnasium.

Dass die ´Politische Bildung` einen zentralen Pfeiler der Zukunftssicherung der Demokratie darstellt, zeigt nicht erst die Corona-Pandemie und ihre Herausforderungen. Diesem Gedanken trägt die Umbenennung des Faches ´Sozialkunde` in ´Politik und Gesellschaft` ab dem Schuljahr 2020/21 Rechnung: die Schülerinnen und Schüler des sozialwissenschaftlichen Gymnasiums werden in diesem Fach und im Fach ´Sozialpraktische Grundbildung` ab der 8. Jahrgangsstufe unterrichtet.

In diesem Zusammenhang erscheint der Hinweis wichtig, dass die Lehrpläne beider Fächer noch nicht endgültig fertiggestellt sind wegen des Transformationsprozesses zum 9-jährigen Gymnasium.

Politik und Gesellschaft (G9) – Sozialkunde (G8)

´Politik und Gesellschaft` bzw. ´Sozialkunde` sind die Leitfächer für politische Bildung allgemein. Ziel hierbei ist die Entwicklung der prinzipiellen Demokratiefähigkeit junger Menschen, wobei diese als soziale und politische Wesen betrachtet werden, die sich mit öffentlichen Themen auseinandersetzen, was auch politisches wie soziales Handeln (also der Gedanke der Partizipation, der Teilnahme) bedeutet. Sie sollen durch den Unterricht auf ihrem Weg zu mündigen, wertorientierten sowie rational handelnden Staatsbürgerinnen und –bürger begleitet sowie unterstützt werden. Dies beinhaltet u.a. folgende Aspekte:

  • Das im Grundgesetz verankerte Menschenbild – v.a. natürlich der Aspekt der Achtung vor der Würde jedes Menschen
  • Demokratie
  • Frieden und Freiheit als fundamentale Prinzipien
  • Die Achtung der Menschen- und Bürgerrechte
  • Die Ablehnung jeglicher extremistischen Haltung

Vermittelt und v.a. erworben werden sollen u.a. also:

  • Demokratiekompetenz, wozu
  • Partizipations-, Urteils- und Wertekompetenz gehören.
  • Das Kennenlernen politischer Strukturen
  • Die Herausforderungen internationaler Politik
  • Kenntnisse über die Lebenswelt und ihre Mitgestaltung
  • Grundlagen und Formen des Zusammenlebens in der Gesellschaft

Die Aufwertung dieses Faches am G9 zeigt sich nicht nur in der Umbenennung, sondern in einer erheblich verbesserten Stundenausstattung, die auch die Möglichkeit bietet, ´Politik und Gesellschaft` in der sog. Qualifikationsphase auch als Leistungsfach zu wählen.

Projekte

Die für zukünftige Berufe so wichtigen sozialen Kompetenzen und notwendigen Fähigkeiten zur Teamarbeit lassen sich nur schwer lehren, sondern müssen gemeinsam in der Gruppe gefordert und gefördert werden.

Neben vielen gruppendynamischen Sozialformen in Unterrichtsphasen und Unterrichtsprojekten finden an unserem Gymnasium vier Projekttage statt.

Nach dem Notenschluss zum Zwischenzeugnis können sich die Schülerinnen und Schüler ganz bewusst zwei Tage auf fächerübergreifende Projekte konzentrieren. Über Themen, die z. B. aus dem Unterricht erwachsen, recherchieren und präsentieren die Schülerinnen und Schüler vorwiegend innerhalb ihrer Jahrgangsstufe.

Am Schuljahresende stehen dann Projekte zu mehr übergeordneten Themen, wie z. B. Umweltschutz an. In diesen arbeiten dann jüngere und ältere Schülerinnen und Schüler gemeinsam und stellen Ihre Ergebnisse am Schulfest aus.

Schülerbeitrag des P-Seminars „Publicity Management“ zu Projekten und Wettbewerben am LSH

Das Landschulheim Wiesentheid will den Schülern das Berufsleben näherbringen und startet deshalb das Projekt „Praxis in der Schule“ (PiDS).
In diesem Projekt geht es darum, dass das LSH Partner aus der Praxis in die Schule holt,

    • um den Schulstoff durch Referenteneinsatz mit Praxiserfahrung anzureichern
    • um den Schülern durch Praktika Erfahrungen zu ermöglichen
    • um eine Seminarpatenschaft zu übernehmen
    • um eine Betriebsbesichtigung zu ermöglichen

  • Wir konnten Herrn Dr. Knaier an unserer Schule willkommen heißen. Der Wirtschaft und Recht Kurs der 11 Jahrgangsstufe hatte die Ehre im Unterricht einen Juristen zum Umgang mit dem bürgerlichen Gesetzbuch anzuhören.

    Von Anfang an hat Herr Dr. Knaier es deutlich gemacht, dass es sich um keine reine Vorlesung handelt, sondern ein gemeinsames Erarbeiten. Seine Erläuterungen startete er mit den strukturellen Merkmalen und dem Aufbau des  BGB‘s mit seinen  fünf Büchern. Wichtig sei der systematische Umgang mit dem Gesetzbuch, was eine Grundlage bei der Anwendung von Rechtsnormen ist. Von allgemeinen und grundlegenden Gesetzen bis hin zu speziellen Rechtsfragen, das Interesse der Schülerinnen und Schüler war groß.

    Im zweiten Teil lag der Fokus auf Fallbearbeitungen, so lenkte uns Herr Dr. Knaier interaktiv vom Grundwissen zu anwendungsbezogenen Fällen. Auf die praktische Anwendung legte er viel Wert in seinem Vortrag. Einerseits bekamen die Schüler theoretische Kenntnisse, aber auch einen Exkurs in die praktische Tätigkeit eines Juristen. Die Systematik, die Herr Dr. Knaier Anfang der Stunde erklärt hat, verdeutlichte er anhand von Praxisbeispielen, wodurch der ein oder andere auch Tipps zu juristischen Fragen mitnehmen konnte.

    Also konnte man sich in den Beruf hineinversetzen und die Bearbeitung von Rechtsfällen nicht nur verfolgen, sondern auch konkret und gemeinsam erarbeiten. Die Falllösung war der Höhepunkt unserer Stunde und jeder konnte sein Wissen ausbauen.

    Der Kurs bedankte sich mit einem Applaus für diese ganz besondere Unterrichtsstunde beim Herrn Dr. Knaier. (Es ist großartig, dass auch die nächsten Klassen, so eine Möglichkeit haben werden.)

    Text: Melissa Hötze und Anna Schröder

    Bild: Christian Schwerdtfeger

    "Man muss nicht alles wissen. Man muss nur wissen, wo es steht."
  • Am Nachmittag des 28.04.2022 fand der Huckepack-Tag am LSH-Wiesentheid statt. Am Huckepack-Tag, welcher jährlich durchgeführt wird, besuchen verschiedene externe Student*innen, Fachleute und Unternehmen unsere Schule, um einen Einblick in ihren Studiengang oder ihr Berufsfeld zu geben.

    Hierfür wurden die Schülerinnen und Schüler der Q11 in fünf Gruppen aufgeteilt und konnten in drei Durchgängen (je 30 Minuten) die von ihnen im Vorfeld gewählten Vorträge anhören. Zu Besuch kamen unter anderem Stellvertreter der Firma Kräuter-Mix und Göpfert sowie Studierende der Bereiche Medizin, Psychologie, Politikwissenschaften, Lehramt und Pädagogik wie noch viele weitere Referenten. So konnte ein breit gefächertes Spektrum an verschiedenen Berufs- und Themengebieten angeboten werden, die die Schüler kennenlernen durften.

    Der Huckepack-Tag war eine gute Chance, sich zu einem Beruf oder Studiengang zu informieren und Fragen zu stellen. Durch das Teilen von Erfahrungen der jeweiligen Referenten wurde außerdem ermöglicht, Tätigkeiten aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und schlussendlich seine Entscheidung für oder gegen eine gewisse Richtung zu hinterfragen oder zu bestärken.

    Herr Dr. Knaier stellt das Jurastudium vor.

    Text: Barbara Mößlein und Alina Jänsch

    Bilder: Axel Weiß und Christian Schwerdtfeger

    Im Huckepack zum Wunschberuf
  • Prof. Dr. Hannes Huttelmaier von der FHWS brachte uns – den Schülern und Schülerinnen der Klasse Q 11 – das Thema „effektives Verhandeln“ näher. Dieser interessante und aufschlussreiche Vortag soll uns nicht nur Vorteile im Berufsleben erschaffen, sondern auch eine Hilfe für zahlreiche andere alltägliche Bereiche sein.

    Zu Beginn konnte man aus dem Vortrag entnehmen, dass es grundsätzlich fast immer möglich ist zu verhandeln. Wichtig hierbei, um flexibel sein zu können, sollte man stets mehrere Verhandlungsmethoden parat und sein Ziel immer vor Augen haben. Des Weiteren sind persönliche Beziehungen untereinander meist suboptimal, da man häufiger nachgibt. Ebenfalls sprach Herr Huttelmaier das Harvard-Konzept an, welches eine Methode für sachbezogenes Verhandeln ist. Das Prinzip besteht darin, Streitfragen nach Bedeutung und Sachgehalt zu entscheiden, damit man eine beidseitige einvernehmliche Einigung erreichen kann.

    Im weiteren Verlauf des Vortrags stellte sich die Frage, „Was tun, wenn die andere Seite mächtiger ist“. Die Antwort darauf ist, sein eigenes BATNA (Best Alternative to a Negotiated Agreement) zu kennen, bedeutet, sich vor der Verhandlung zu überlegen, was die beste Alternative zu einer möglichen Einigung ist. Zusätzlich verwies Herr Huttelmaier auf das sog. Verhandlungs-Judo, wo man persönlichen Angriffe eines Gegners auf das Sachproblem zurücklenken soll.

    Zu einer gelungenen Verhandlung gehört ebenfalls eine strukturierte Aufgabenverteilung im Verhandlungskonzept, auch genannt das „FBI-Konzept“, das heißt wenn man als Team am Verhandlungstisch sitzt, sollte man im Vorfeld gemeinsam festlegen, wer welche Rolle übernimmt und somit eine Strategie vorbereiten. Verhandlungstaktiken reichen hierbei vom selektiven Lügen, über Rollenspiele, wie Good Cop / Bad Cop, bis hin zur Salami-Taktik, bei der man auf der Suche nach einem Ergebnis „scheibenweise“ kleine Zugeständnisse entlockt, um am Ende der Verhandlung die ganze „Wurst“ zu bekommen.

    Zum Ende des Vortrages durften die Schüler und Schülerinnen ihr gelerntes wissen nun selbst in einem Workshop unter Beweis stellen, indem sie bei einer fiktiven Verhandlungssituation zwischen je zwei Teams eine Lösung finden mussten.

    Dank des aufklärenden Vortrages von Prof. Dr. Hannes Huttelmaier wurde den Schülern und Schülerinnen ein Einblick in das ergebnisorientierte und taktische Verhandeln gewährt.

    Text: Laura Langguth

    Fotos: Christian Schwerdtfeger

Wie verhandelt man effektiv?
  • Prof. Dr. Markus Zink informierte die Schülerinnen und Schüler der Q11 bei seinem Besuch bei uns über die Unterschiede zwischen Schule und Studium. Dies tat er am Beispiel der Hochschule, an der er selbst studierte und an der er mittlerweile tätig ist, nämlich der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Zunächst stellte er die Hochschule mit ihren vielfältigen Studiengängen sowie seinen persönlichen Werdegang vor.

    Seinem Vortrag konnten die Schülerinnen und Schüler entnehmen, dass man im Studium mehr Freiheit und Selbstständigkeit hat als in der Schule, dafür aber mehr Selbstverantwortung. An Hochschulen und Universitäten wird – anders als in der Schule – nicht durch Hausaufgaben oder Stegreifaufgaben kontrolliert, ob man aktiv mitlernt. Schließlich ist ein Studium ein Angebot und keine Pflicht. Außerdem hat man im Studium keinen festen Stundenplan, da man selbst beliebig einplanen kann, welche Vorlesungen besucht werden. Bei den Vorlesungen ist es einem selbst überlassen, wie man die Informationen einholt, man bekommt sie also nicht als Hefteinträge geliefert wie im Schulunterricht. Am Ende vom Semester gibt es eine hohe Anzahl an Prüfungen in einem kurzen Zeitraum und hier muss man die Informationen dann wiedergeben und anwenden können. Es wird also empfohlen, als Student ein gutes Zeitmanagement zu haben. Darüber hinaus lebt man, während man studiert, wahrscheinlich nicht mehr bei seinen Eltern und muss seinen Alltag komplett selbst organisieren.

    Um es als neuer Student leichter zu haben, empfiehlt es sich, ein möglichst großes Netzwerk aufzubauen, indem man vom Anfang an mit anderen Studenten Lerngruppen bildet, sich in Fachschaften mit anderen Studierenden, die im gleichen Fachbereich sind, austauscht oder am Hochschulsport teilnimmt. Zudem kann man sich bei Fragen an Dozenten und Dozentinnen und an Tutoren und Tutorinnen wenden.

    Durch den aufklärenden und interessanten Vortrag haben die Schülerinnen und Schüler Herrn Zink zu verdanken, dass sie einen näheren Einblick in die Studienwelt erhalten haben.

    Text: Hammoud Al Ali

    Fotos: Christian Schwerdtfeger

    Du willst nach dem Abitur Studieren – Was verändert sich für dich?
  • Uns besuchte Herr Kelber von der AOK im P-Seminar von Herrn Schwerdtfeger in der Q11. Das Thema seines Vortrages war gutes Benehmen, welches essenziell für den gelungenen Start ins Berufsleben ist. Dabei erklärte er uns ganz genau, auf welche Dinge wir besonders achten müssen.

    Der erste Eindruck ist meist bereits der entscheidende. Daher ist es wichtig von Anfang an alles richtig zu machen, zum Beispiel mit der geeigneten Begrüßung. Anfangs ist ein einfaches „Guten Tag“ ausreichend, welches man mit der Zeit an den Gruß seines Gegenübers anpassen kann. „Hallo“ beispielsweise sollte erst verwendet werden, wenn man „per Du“ ist. Man siezt höhergestellte Personen so lange, bis sie einem von selbst das Du anbieten, da es sonst unhöflich ist.

    Im Berufsleben sowie bei Bewerbungsgesprächen ist es generell erforderlich, sich dem Ranghöheren anzupassen, sprich sich selbst eher zurückzunehmen. Als nächstes ist der geeignete Handschlag zu beachten – nicht zu locker, nicht zu fest und mit gerader ausgestreckter Hand. Dein Gegenüber erkennt zum Teil bereits an dieser Geste deine gesamte Einstellung zu der gegebenen Situation. Den perfekten Handschlag kann man leicht üben, indem man sich selbst prüfend die Hand drückt. Auch zu berücksichtigen ist das eigene Auftreten, wie Style und Körperhaltung, sowie die passende Distanzzone einzuhalten. All diese Aspekte gehören zu den Benimmregeln nach Knigge. Ein weiterer Tipp, den Herr Kelber uns gab, war, Fettnäpfchen zu vermeiden und stets nach den Spielregeln des Unternehmens zu spielen.

    Der Vortrag war sehr informativ und hilfreich. Dank Herrn Kelber ist nun der ganze Kurs auf ein richtiges Benehmen im Berufsleben vorbereitet.

    Text: Alizée Pfannes und Olivia Schwab

    Bild: Ronja Lange

    Der perfekte Start in die Zukunft - Gutes Benehmen
  • Am Freitag, den 21.01.2022, wurde am Gymnasium LSH-Wiesentheid ein spezieller Einblick ins Berufsleben gewährt. Während die anderen Klassen sich mit Projekten für das Schulfest beschäftigten, wurden die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen von ehemaligen Abiturienten unserer Schule besucht. Diese stellten uns in jeweils interaktiven Vorträgen ihre Tätigkeit vor.

    Zu Gast waren Herr Schäfer, ein Brand Consultant, Herr Laudenbach, ein selbstständiger Handelsvertreter, Herr Kessel, ein Vertriebsmanager für Hotels, Frau Huller, eine Bauingenieurin, Frau Heinkel-Schmitt, eine Ausbilderin, Herr Vinzens, ein Bürgermeister und Herr von Kießling, ein Projektkoordinator.

    Mit viel Begeisterung und Interesse stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen und hörten gespannt den Vorträgen zu. Jeder konnte sich für drei Referenten des Karrieretags anmelden und so besondere Impressionen des jeweiligen Berufes und Studiums sammeln. Ebenso wurde uns gezeigt, wie eine typische Arbeitswoche aussehen kann und welche Voraussetzungen man für den jeweiligen Beruf erfüllen sollte.

    Besonders ist uns aufgefallen, dass viele nach dem Abitur auch noch nicht genau wussten, wie sie sich beruflich entwickeln möchten. Dies nahm uns etwas die Last von den Schultern und wir danken allen Ehemaligen ganz herzlich dafür, dass sie sich extra einen Tag Zeit für uns genommen haben. Wir konnten einen guten Einblick auf das spätere Berufsleben erhaschen und der ein oder andere hat vielleicht sogar seinen zukünftigen Weg gefunden.

    Text: Catrin Grau und Yassin Ibrahim

    Fotos: Catrin Grau, Maximilian Hertwig und Yassin Ibrahim

    Wertvolle Tipps für die eigene Karriere!
  • Zum Abschluss des neuen Berufsorientierungsmoduls in den 9. Klassen kamen an den Projekttagen 3 Berufsberater von der Bundesagentur für Arbeit Würzburg an das Gymnasium LSH-Wiesentheid. Unser Berater Norman Zobel rückte mit einem Team aus Steffen Döll und Ronny Lamprecht an. So konnte intensiver in kleineren Gruppen gearbeitet und ein breites Programm mit verschiedenen Veranstaltungen angeboten werden.

    Die Schülerinnen und Schüler absolvierten das Berufswahl-Cockpit, um passenden Berufsgruppen zu identifizieren. Sie beschäftigten sich mit den Abläufen bei der Ausbildungssuche oder der Einschreibung an einer Hochschule und erhielten erste Einblicke in Stichtage und wichtige Bewerbungsfristen. Außerdem konnten sie in Assessmentcenter-Spielen Rätsel lösen und haben gelernt, in Diskussionen eigene und fremde Standpunkte zu vertreten.

    Die 9. Klassen haben einen professionellen Einblick in moderne Bewerbungsprozesse und die Berufswelt erfahren. Dabei gab es viele Tipps und immer die Möglichkeit, sich individuell einzubringen. Vielen Dank an unsere Gäste. Wahrscheinlich weiß noch nicht jeder, wo die Reise hingehen wird, aber auf jeden Fall sind sie wieder ein bisschen besser auf die Zukunft vorbereitet.

    Text: Christian Schwerdtfeger

    Fotos: Christian Schwerdtfeger

    Schule oder Ausbildung? Hochschule oder Universität? Berufsberatung in der Mittelstufe!
  • Schulen mit Berufswahl-SIEGEL aus dem ganzen Bundesgebiet führen am #siegelday eine besondere Aktion zur Studien- und Berufsorientierung durch.

    Am LSH Wiesentheid fand der Tag unter dem Motto „Assessment-Center leicht gemacht“ statt. Zu Gast war Sven Kelber von der AOK, der den Schülerinnen und Schülern praxisnahe Tipps für die spätere Bewerbung gab. Vorstellungsgespräche, Rollenspiele und Tests sind nur einige der bevorstehenden Herausforderungen. Unsere Schülerinnen und Schüler bereiten sich schon heute vor, um mit einem Vorsprung ins Rennen gehen.

    Text: Christian Schwerdtfeger

    Bild: Ronja Lange und Verein Schule Wirtschaft e. V.

    Herr Kelber zu Gast am #siegelday!
  • Frau Prof. Bertels von der TH Aschaffenburg referierte zu den Themen Betriebswirtschaftslehre und Marketing. Dabei konnten sich die Schülerinnen und Schüler immer wieder einbringen und eigene Ideen beisteuern. Beispielsweise haben sie sich mit der Frage beschäftigt: Was muss ein Ski-Hersteller tun, um Pleite zu gehen? Niedrige Qualität, schlechte Finanzplanung oder unzureichende Öffentlichkeitsarbeit waren nur einige genannte Faktoren. In diesem Zusammenhang wurde dann auch der typische Aufbau eines Unternehmens gemeinsam erarbeitet.

    Im Rahmen des Marketings wurden die Preiskalkulation, Kommunikationskanäle und Werbung besprochen. Die Preise sind von der Zahlungsbereitschaft der Kunden abhängig, müssen stets die Produktionskosten berücksichtigen und richten sich nach der Lage am jeweiligen Markt.

    Die Außendarstellung wird für viele Unternehmen immer bedeutender und die richtige Kommunikation ist entscheidend. Leider ist sie nicht immer aufrichtig, so ist beispielsweise „Greenwashing“ keine Seltenheit. Aber auch der zielgerichtete interne Austausch ist unerlässlich und ein deutliches Indiz für Führungskompetenz im Management.

    Die Vermarktung mit Werbung, ob in klassischen Printmedien oder mit digitalen Angeboten, ist ein Thema, mit dem sich jedes Unternehmen beschäftigen muss. Besonders das Social-Media-Marketing nimmt immer weiter zu und eröffnet den Unternehmen neue Möglichkeiten. Über Influencer, Sponsoring oder Videos werden nahezu alle potenziellen Käufer erreicht.

    Diesbezüglich konnten die Schülerinnen und Schüler auch ihre eigene Mediennutzung hinterfragen und an interaktive Befragungen während des Vortrags teilnehmen. Sie wurden zudem für Datentracking und Werbung auf den üblichen Plattformen sensibilisiert. Die eigene YouTube-Startseite gibt oftmals mehr preis, als einem bewusst ist.

    Das LSH bedankt sich herzlich bei Frau Prof. Bertels und hofft, einen neuen Partner für die Berufs- und Studienorientierung der nächsten Jahre gefunden zu haben.

    Text: Christian Schwerdtfeger

    Bild: Christian Schwerdtfeger

    Wie leitet man ein Unternehmen? Wie läuft die Vermarktung ab?