Gemeinsam in die Zukunft
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  • Gemeinde Wiesentheid
  • PiDS

Mosaik

Uns ist es besonders wichtig, dass sich unsere neuen Schülerinnen und Schüler aus der Grundschule  an ihrer neuen Schule sehr wohlfühlen und sich hier schnell einfinden. Daher arbeiten wir sehr eng mit den Grundschulen in unserem Einzugsgebiet zusammen. Die unterschiedlichen Aktionen und Austausche fassen wir unter dem Projekt Mosaik zusammen.

  • Präsentation der Fünftklässler an ihrer ehemaligen Grundschule
  • Mosaiktag am LSH
  • Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften der Partnergrundschulen und jenen des Gymnasiums Wiesentheid
  • Pädagogisches Konzept in der fünften Jahrgangsstufe
  • 2018 Musiktheater für die Grundschulen
  • 2019 Mosaiktag
  • 2019 Präsentation in den Grundschulen
  • Biologie
  • Chemie
  • Ebrach 2020
  • Englisch
  • Geiselwind 2020
  • Geographie

Gemeinde Wiesentheid

Wir als Internatsgymnasium freuen uns sehr, mit der Marktgemeinde Wiesentheid einen starken und über viele Jahre unterstützenden Partner zu haben.

Die Marktgemeinde unterstützt finanziell viele Projekte, wie zum Beispiel die Austauschprogramme mit Osteuropa und stellt ihre Räumlichkeiten oder öffentlichen Plätze für Ehrungen, Ausstellungen oder kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung. Damit ist es den Gemeindemitgliedern möglich, an unserem schulischen Leben teilzuhaben.

Zusammen mit der Grund- und Mittelschule findet am Neujahrsempfang ein reger Austausch mit allen Behörden der Marktgemeinde statt.

Traditionell wird der gemeinsame Neujahrsempfang der Marktgemeide Wiesentheid, der Nikolaus-Fey-Grundschule und Mittelschule in den Räumlichkeiten des Gymnasiums Steigerwald-Landschulheim von den drei öffentlichen Arbeitgebern Wiesentheids Anfang Januar ausgerichtet. Schwerpunkt der Neujahrsempfänge ist gewöhnlich die Werteerziehung.

Unsere Bildungseinrichtungen haben sich gerade die Werteerziehung auf ihre Fahnen geschrieben. In einer Zeit, in der Gewalt, Terror, Populismus und zunehmende Hetze im Internet oder Fake News das Leben beeinflussen, legt man an den Wiesentheider Schulen „großen Wert auf Werte“. Dazu gehört es, auch den Schulen eine Ethik, einen Verhaltenskodex zu geben, der als Basis des Zusammenlebens den Respekt vor Anderen in den Vordergrund stellt.

Eine Gesellschaft kann nur dann funktionieren, wenn sie von Toleranz, Verantwortungsbewusstsein und Weltoffenheit geprägt ist. Die Schulen haben eine Schlüsselfunktion, um dieses bereits den jungen Menschen zu vermitteln.

Eine wirksame Werteerziehung dürfe man aber nicht nur allein den Schulen übertragen, auch die Eltern und das Umfeld müssen mit eingebunden werden. Dazu bildet der Neujahrsempfang eine wunderbare Gelegenheit einen Einblick in die Arbeit der Schulen und der Gemeinde zu bekommen.

Einen wichtigen Beitrag dazu leisten auch die Ganztagsschulen Wiesentheids. Unsere Ganztagsschulen sind erfolgreich und besonders für berufstätige Eltern notwendig.

Die Kooperation mit der Sing-und Musikschule Steigerwald, die Unterricht durch Lehrkräfte der Sing-und Musikschule in den Räumen des Gymnasiums ermöglicht.

Damit bietet das LSH den Service des Instrumentalunterrichtes für die Schülerinnen und Schüler ohne weitere “Fahrdienstleistungen” für die Eltern

Praxis in der Schule

Das Landschulheim Wiesentheid will den Schülern das Berufsleben näherbringen und startet deshalb das Projekt „Praxis in der Schule“ (PiDS).
In diesem Projekt geht es darum, dass das LSH Partner aus der Praxis in die Schule holt,

  • um den Schulstoff durch Referenteneinsatz mit Praxiserfahrung anzureichern
  • um den Schülern durch Praktika Erfahrungen zu ermöglichen
  • um eine Seminarpatenschaft zu übernehmen
  • um eine Betriebsbesichtigung zu ermöglichen

Das Gymnasium Landschulheim Wiesentheid will den Schülern das Berufsleben näherbringen und startet deshalb das Projekt
„Praxis in der Schule“ (PiDS).
In diesem Projekt geht es darum, dass das LSH Partner aus der Praxis in die Schule holt,

  • um den Schulstoff durch Referenteneinsatz mit Praxiserfahrung anzureichern
  • um den Schülern durch Praktika Erfahrungen zu ermöglichen
  • um eine Seminarpatenschaft zu übernehmen
  • um eine Betriebsbesichtigung zu ermöglichen

Wie können Sie mitmachen?

Als Ansprechpartner steht Ihnen StD Achim Höfle gerne zur Verfügung.

hoefle@lsh-wiesentheid.de

09383/9721-18

  • Dieser Frage ging der Berufsberater Norman Zobel gemeinsam mit den 9. Klassen nach.

    Mit dem eigens von der Bundesagentur für Arbeit Würzburg entwickelten Berufswahl-Cockpit konnten sich die Klassen spielerisch an die Berufswahl herantasten. In Gruppen werden die Berufskriterien diskutiert und anschließend einzeln bewertet. So erfahren die Schülerinnen und Schüler mögliche Branchen, Berufsfelder und Studiengänge, die zu ihren persönlichen Stärken und Vorlieben passen. Für Fündige stellt Herr Zobel weitere Informationsquellen zu den Berufen vor, für Suchende verweist er auf weitere Möglichkeiten der Berufsorientierung, vor allem im Internet. Jedoch wird auch deutlich, dass die standardisierten Tests nur eine Hilfestellung sind und weniger eindeutige Ergebnisse kein Grund zur Besorgnis darstellen. Herr Zobel hat es somit geschafft alle Schülerinnen und Schüler auf ansprechende und abwechslungsreiche Art zumindest ein Stück näher in Richtung Traumberuf zu bringen.

    Wir danken Herrn Zobel für die kontinuierliche Unterstützung der Berufsorientierung und des PiDS-Projekts am Gymnasium Wiesentheid.

    Text und Foto: Christian Schwerdtfeger

    Wo soll die Reise hingehen?
  • Ausgehend von den grundlegenden juristischen Arbeitstechniken referierte Herr Dr. Knaier vor den Schülerinnen und Schülern des Wirtschaftskurses der Q12 über den systematischen Umgang mit dem BGB und die Anwendung von Rechtsnormen.

    Herr Dr. Knaier gibt viele praktische Tipps, um die Arbeit mit Gesetzestexten für die Schülerinnen und Schüler zu erleichtern: “Man muss nichts auswendig lernen, man muss nur wissen wo es steht!”, erfreut sich besonderer Beliebtheit im Kurs. Obwohl die Stunde erfrischend und kurzweilig ist, schafft es Herr Dr. Knaier die Aufmerksamkeit des Kurses auf das Wesentliche zu lenken. Auf einen regen Austausch zu anwendungsbezogenen Fragestellungen des Bürgerrechts folgt eine interaktive Fallbearbeitung. Der Kurs und der Referent arbeiten hierbei systematisch zusammen. So gab es am Ende einer anregenden Stunde nicht nur begeisterte Schülerinnen und Schüler, sondern auch konkrete und gemeinsam erarbeitete Falllösungen.

    Wir danken Herrn Dr. Knaier für die kontinuierliche Unterstützung des PiDS-Projekts am Gymnasium Wiesentheid.

    Text und Foto: Christian Schwerdtfeger

     

    Abstraktion und Subsumtion
  • Mit einem ebenso spannenden wie beeindruckenden Vortrag gab der ehemalige LSH-Schüler Jörg Hinney, heute einer von 6 Lehrern in der JVA Ebrach, am 4. Dezember den Schülerinnen und Schülern der beiden Ethikkurse der Q12 einen vertieften Einblick in den bayerischen Jugendstrafvollzug.
    Herr Hinney, der im Rahmen des Projekts „PiDS – Praxis in der Schule“ als Experte nach Wiesentheid gekommen war, um das Lehrplanthema „Schuld und Strafe“ mit einem Erfahrungsbericht aus dem Gefängnis zu veranschaulichen, begann seine Präsentation zunächst mit allgemeinen Ausführungen zur Jugendkriminalität und deren Ursachen.
    So erfuhren unsere Abiturienten, dass viele Jugendliche nicht nur wegen Defiziten in der Sozialisation oder kultureller Entwurzelung straffällig werden, sondern auch wegen ihrer mangelnden schulischen Qualifikation, weshalb es den vier bayerischen Jugendvollzugsanstalten (Laufen-Lebenau, Neuburg-Herrenwörth, Aichach und Ebrach) ein ganz besonderes Anliegen ist, den Jugendlichen mit einem Schulabschluss und einer beruflichen Qualifikation eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu ermöglichen.
    Wie dies konkret in Ebrach praktiziert wird, darüber gab Herr Hinney bereitwillig Auskunft. Und so blieb keine Frage der Schüler unbeantwortet: Welche Straftaten haben die rund 270 Jugendlichen begangen? Wie sieht der Tagesablauf eines Gefangenen aus? Welche Arbeitsmaßnahmen und Resozialisierungsprogramme bietet die JVA an? Wie muss man sich den Schulunterricht in einem Gefängnis vorstellen? Wie viele Gefangene werden trotz aller Förderprogramme wieder rückfällig?
    Mit großem Interesse verfolgten die Ethikschüler die zahlreichen Bilder aus der JVA, betrachteten verschiedene Zellen, Sportstätten und Werkstätten, in denen die jungen Männer verschiedene Berufe wie z.B. Gärtner, Schreiner oder Schlosser erlernen können.
    Bei diesen vielfältigen Themen wurde den Schülern deutlich bewusst, dass die JVA Ebrach mit ihren umfangreichen Therapie-, Sport- und Bildungsangeboten, zu denen z.B. Theaterworkshops und Autorenlesungen gehören, in wirklich vorbildlicher Weise alles tut, um jugendlichen Straftätern eine zweite Chance zu verschaffen.
    Am Ende des Vortrags waren alle Anwesenden zutiefst beeindruckt von dem Vortrag des Referenten, der seinen Beruf mit großem persönlichen Einsatz und Empathie ausübt.
    Ein herzliches Dankeschön an Herrn Hinney für zwei äußerst bereichernde Stunden!

    Text und Foto: Veronika Finkel
    (Bild: Jörg Hinney mit einigen Ethikschülern der Q12)

    Jugendstrafvollzug in Bayern – Ein Lehrer der JVA Ebrach berichtet aus 1. Hand
  • Am Donnerstag, dem 11. April 2019, fand am Gymnasium Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid der so genannte „Huckepacktag“ statt, an dem 17 externe Referenten den Schülerinnen und Schülern der 11. Jahrgangsstufe im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung der P-Seminare Einblick in verschiedene Berufsfelder und Studiengänge gaben.

    Wie schon in den letzten Jahren durften wir neben Vertretern der Bundespolizei (Herrn Hartung von der Polizeiakademie) und Bundeswehr (Herrn Christof Moninger) zahlreiche Studienbotschafter der Universität Würzburg begrüßen, die den Schülern kurzweilige Präsentationen zu zahlreichen Studienfächern wie z.B. Lebensmittelchemie oder Political and Social Studies boten. Dabei kamen auch die dualen Studienfächer nicht zu kurz. So waren die Schweinfurter Firmen SKF durch Herrn Christian Förster (Maschinenbau, Informatik, Robotik), bzw. ZF durch den ehemaligen LSH-Schüler Ingo Willacker (Elektrotechnik) vertreten. Über das duale Studium bei der Bank berichtete Frau Kornelia König von der Fürstlich Castell’schen Bank Würzburg, während Herr Johannes Lechner von der Franconia Apotheke in Wiesentheid Auskunft über das Studium der Pharmazie gab. Schüler/innen, die sich für das Berufsfeld Dolmetschen und Übersetzen interessierten, wurden von Frau Cornelia Wingler von der Universität Erlangen kompetent informiert.

    Besonders erfreulich war in diesem Jahr, dass etliche ehemalige Abiturient/innen des LSH den Oberstufenschülern Einblick in ihr begonnenes Studium boten. So freuten sich alle Lehrkräfte, in den Pausen zwischen den Präsentationen wieder mit ihren ehemaligen Schüler/innen ins Gespräch zu kommen: Nadine Ateah (Medizin), Lavinia Appold (Funktionswerkstoffe), Agatha Heinold (Literaturwissenschaften), Pauline Nehm (Ausbildung zur MTA) und Ingo Willacker (Elektrotechnik).

    Ergänzt wurde das vielseitige Angebot durch den Vortrag des Wiesentheider Bürgermeisters, Herrn Dr. Werner Knaier, der den Schülern nicht nur das Jurastudium an der Universität Würzburg vorstellte, sondern auch Einblick in die praktische Tätigkeit eines Juristen gab.

    Die Schüler, die sich im Vorfeld jeweils für drei Präsentationen entscheiden konnten, erhielten bei dieser Veranstaltung wertvolle Informationen, die ihnen bei der Wahl ihrer beruflichen Laufbahn hilfreich sein sollen.

    Wir danken allen Referenten, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben!

    OStRin Veronika Finkel, Beratungslehrerin am Gymnasium Wiesentheid

    (Foto: Axel Weiß / im Bild die Referenten des Huckepacktags mit dem stellvertretenden Schulleiter, Herrn Achim Höfle)

     

    Berufsinformationsveranstaltung „Huckepack“ am Gymnasium Wiesentheid
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    Im Rahmen des Projekts „Praxis in der Schule“ (PidS) erlebten die Physikkurse der Jahrgangsstufen 11 und 12 eine besondere Schulstunde. Bei einem Vortrag von Prof. Dr. med. Markus Grunewald bekamen sie einen Eindruck von gleich zwei Arbeitswelten: der eines Radiologen und Nuklearmediziners. 

    In seiner gleichermaßen anschaulichen wie humorvollen Art gewährte der Referent mit interessanten Beispielen und großem Fachwissen einen facettenreichen Einblick in die Anwendung von radioaktiver Strahlung in der Medizin. Dabei stellte er viele Verknüpfungspunkte zum physikalischen Wissen der Schülerinnen und Schüler her. Mit der ihm eigenen Begeisterung für seinen Beruf und die Errungenschaften der Medizin kam der Referent sehr gut bei den Jugendlichen an und vermittelte ihnen auf diese Weise wertvolles Basiswissen. Abschließend zeigte er auf, dass es auch in Zukunft notwendig sein wird, auf diesem gemeinsamen Forschungsgebiet der Physik und Medizin Erfolge zu erzielen.

    Text und Bild: Achim Höfle

     

    Einblicke in die Arbeit eines Radiologen und Nuklearmediziners
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    Wie in den letzten Jahren auch konnten die Schüler*innen der 9. Klassen eine besondere Schulstunde im Fach Wirtschaft und Recht erleben. Zuständig für dieses Erlebnis war Herr Göb, der Geschäftsstellenleiter in Wiesentheid von der Sparkasse Mainfranken Würzburg. Sein Thema „Moderne Formen des Zahlungsverkehrs“ bot er nicht in Form eines Vortrages dar, sondern holte immer wieder die Schüler*innen ins Boot, indem er an ihre Lebenswelt anknüpfte.
    So wurde das Thema Girokarte und Girokonto zusammen mit den Schüler*innen erarbeitet, die zum Großteil schon selbst über eine solche Karte verfügten. Natürlich wurden in diesem Zusammenhang auch die Besonderheiten von Kreditkarte, Online-Banking, Dauerauftrag und Überweisung und die Abkürzungen NFC, SEPA, BIC und IBAN erklärt. Nachdem die Schüler*innen selbst sehr zeitintensiv eine Überweisung ausgefüllt hatten, war schnell klar, dass eine Fotoüberweisung eine gute, weil schnelle Alternative ist, die man mit der App der Sparkasse leicht ausführen kann.
    Abschließend stellte Herr Göb der aufmerksamen Zuhörerschaft die Frage, warum Sparen sinnvoll ist. Die vermeintlich einfache Antwort wurde um die Dimension Inflation erweitert, welche die Kosten in Zukunft in die Höhe treibt. Am Ende zollten die Schüler*innen Herrn Göb Applaus, was nicht nur an seinem Belohnungssystem für richtige Antworten lag, sondern vor allem an seinem fachlichen Wissen.

    Text: Ulrich Schwarz / Foto: Axel Weiss

    Überweisung mit Hand oder Handy?
  • Am Gymnasium Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid (LSH) fand Anfang Februar ein Karrieretag im Rahmen der Projekttage statt. Acht ehemalige Schülerinnen und Schüler stellten den 11. Klassen ihre Berufe vor. Der Schwerpunkt der Referenten lag dabei auf dem Thema Digitalisierung und wie sich Lebensläufe und Stellenanforderungen, Berufe und der Arbeitsalltag durch diese entwickelt und verändert haben.

    In kleinen Gesprächsrunden gaben die Ehemaligen ihre persönlichen Erfahrungen weiter und beantworteten Fragen wie z.B. was Marketing und Vertrieb im digitalen Zeitalter auszeichnet oder wie typische Arbeitswochen im Projektmanagement an einem Forschungsinstitut oder in der Fertigungsplanung aussehen.

    Die Schüler erfuhren in den Gesprächen viel über die Voraussetzungen und Anforderungen der verschiedenen Berufsbilder wie zum Beispiel das eines Ingenieurs für Verfahrenstechnik oder einer Umweltingenieurin, bekamen aber auch interessante Einblicke in die Funktion und Optimierung von Suchmaschinen oder die erfolgreiche Umsetzung von Social Media Strategien.

    Die unterschiedlichen Vitas der Vortragenden gaben dabei einen sehr guten Überblick, was die Möglichkeiten der digitalen Arbeitswelt nach dem Abitur betrifft. So konnten sich die jungen Erwachsenen einen Überblick über die beruflichen Möglichkeiten bei Großkonzernen, im Mittelstand, in kleinen Betrieben, aber auch im Öffentlichen Dienst oder in der Selbstständigkeit verschaffen. Der erfolgreiche Werdegang der Referenten und die Tatsache, dass für ihren beruflichen Erfolg ihre Motivation entscheidender war, als Bestnoten im Abitur, war für die Zuhörer spannend, erleichternd und motivierend zugleich.

    Die Erzählungen der Ehemaligen verdeutlichten, dass vielversprechende Möglichkeiten auf die Schüler warten. So wurden die Zuhörer sowohl über die große Auswahl an Studiengängen mit digitalen Inhalten als auch über die hervorragenden Chancen auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft informiert.
    Die Schüler fanden in Workshops heraus, welche individuellen Stärken sie selbst haben und erarbeiteten gemeinsam, welche Kompetenzen auf der Suche nach dem zukünftigen Beruf gefragt sind. Neben den jeweiligen Fachkenntnissen und Englisch sind vor allem Einsatzbereitschaft, Zielorientierung, Teamfähigkeit, interkulturelle Kompetenz, Flexibilität und Projekterfahrung gefordert.

    Es wurde offensichtlich, dass die Schüler diese Kompetenzen schon während der Schulzeit erwerben und sie in den kommenden Jahren bis zum Berufseinstieg durch Ausbildung, Studium und ehrenamtliches Engagement weiter ausbauen können.

    Natürlich waren die Schüler auch neugierig auf die Erzählungen über die Schulzeit der Ehemaligen, sowie deren Studienzeit, Auslandserfahrungen und bisherige berufliche Stationen. Das Echo auf diese Veranstaltung war von Seiten der Schülerschaft sehr positiv, sie hoffen, dass auch im nächsten Schuljahr wieder Schüler vom Erfahrungsaustausch mit den Ehemaligen profitieren werden.

    Die Referenten freuten sich, ihre Erfahrungen weitergeben zu können und die Schüler bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen. Gemeinsam mit weiteren Angeboten am LSH, wie dem Berufsinformationstag „Huckepack“ im Frühjahr, Informationstagen an Hochschulen, sowie Orientierungsangeboten der Arbeitsagentur werden die zukünftigen Abiturienten des LSH optimal auf die anstehenden Entscheidungen und ihre Zukunft nach dem Abitur vorbereitet.

    Text: Dr. Alina Geiger und Daniel Vinzens 
    Foto: Axel Weiß; (im Bild von links nach rechts: Dr. Alina Geiger, Stefanie Rabe, Julia Hartl, Daniel Vinzens, Karin Hartner, Benedikt Schug, Johannes Geiger, Andreas Laudenbach, Achim Höfle und Schüler der 11. Jahrgangsstufe)
     
     

     

    Chancen der digitalen Arbeitswelt – Karrieretag am Wiesentheider Gymnasium
  • Am 21.3.2018 hatte Herr Rösel Herrn Dr. Möhringer erneut in seine beiden Kurse Wirtschaft und Recht eingeladen. Thema war „Angebots- versus Nachfrageorientierung“ den beiden grundlegenden Konzepten der Wirtschaftspolitik. Nach einer kurzen Zusammenfassung der Grundideen dieser Konzepte diskutierte Dr. Möhringer mit den Schülern dazu verschiedene Beispiele aus der Wirtschaftspolitik in Deutschland. Zur Nachfrageorientierung betrachtete Dr. Möhringer auch die Bereiche Energiesicherung, Elektromobilität und Innovationsforschung. Der Referent machte klar, dass Innovationen, die Marktpräsenz von Firmen gegenüber der Konkurrenz stabilisieren. Bei einem erhöhten Innovationsrisiko aber können Unternehmen staatlich gefördert werden. Dr. Möhringer zeigte dies sehr anschaulich an einem praktischen Beispiel seines Unternehmens auf und erläuterte dabei die Zusammenarbeit mit einer Universität, um ein innovatives Produkt zu entwickeln. Gleichzeitig beteiligten sich mehrere Firmen an diesem Forschungsauftrag, um das Risiko bei einem Fehlschlag, auf mehrere Schultern zu verteilen. Diesen spannenden Ausführungen zur praktischen Umsetzung der Wirtschaftspolitik lauschten die Schüler mit großer Aufmerksamkeit und bedankten sich bei Dr. Möhringer mit starkem Applaus.

    Dr. Stefan Möhringer referiert zum wiederholten Mal im Kurs Wirtschaft und Recht in der Q11
  • Passend zum Lehrplan der 9. Klasse stellte Herr Göb, Leiter der Sparkasse Wiesentheid, den Schülern der Klasse 9a die modernsten Formen des Zahlungsverkehrs vor.
    Natürlich nutzte der Sparkassenleiter dabei auch die modernste Technik: Tablet und Beamer. Die Schüler hatten im Unterricht schon die traditionellen Formen des Zahlungsverkehrs von der Barzahlung bis zum Homebanking durchgenommen.
    Herr Göb berichtete auch über die Fotoüberweisung, das kontaktlose NFC-Verfahren (Near Field Communication) und gab einen Ausblick über ein Zahlungsverfahren, das es ermöglicht seine Waren in einem Geschäft auszuwählen und beim Verlassen erfolgt „automatisch“ die Bezahlung.
    Die sehr muntere und interaktive Stunde motivierte Herr Göb mit Gummibärchen für jede richtige Antwort. PiDS – Praxis in der Schule – in einer sehr anregenden Form.
    Die Schüler bedankten sich mit großem Applaus.
    Reiner Rösel, Lehrer für Wirtschaft und Recht

    Foto: Reiner Rösel
    Herr Göb mit den Schülern Jonas Tinter, Marcel Schicker und Julian Jungkunst (v. l. n. r.)

    Kwitt – Geld senden von Handy zu Handy
Gemeinsam in die Zukunft