Folgende Lebewesen zählen zu den Meeresfrüchten:

Muscheln, Wasserschnecken, Tintenfische (insbesondere Kalmare), Garnelen, Krebse, Krabben, Langusten und Hummer.

Muscheln fressen Schwebstoffen. Dazu pumpen sie Wasser durch ihren Körper und fangen die Futterteilchen in ihren Kiemen auf. Dadurch sorgen sie auch für klareres Wasser. Eine Miesmuschel filtert rund fünf Liter Wasser pro Stunde, eine Auster sogar bis zu 25 Liter.

Tintenfisch und Kalmare fressen Krabben, Garnelen, kleine Fische und seltener auch andere kleinere Tintenfische. Letzteres aber nur im Fall von Nahrungsknappheit. Sehr kleine Exemplare fressen nur Plankton. Tintenfische sind sogar dazu fähig, Krustentiere wie Muscheln zu zerlegen und zu verdauen.

Garnelen und Krebse fressen praktisch alles, was sie in ihren Biotopen so vorfinden. Mikroorganismen und Algenbeläge liefern ihnen neben hochwertigem, gut verdaulichem Eiweiß auch Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine.

Fische fressen meist Algen und andere Wasserpflanzen. Raubfische ernähren sich von Fischen, aber auch Tintenfischen, höhere Krebsen und Amphibien. Wenn sie noch jung sind fressen sich auch Libellen- und Käferlarven. Manche Raubfische, wie z.B. Haie, fressen auch Säugetiere.

Text: Alisia Feller (6b)