Insekten als Nahrung:
In vielen Ländern der Welt – vor allem in Asien, Afrika und Lateinamerika – sind Insekten ganz selbstverständlich ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Manchmal gelten sie sogar als sehr teure Delikatessen. Zu den rund 2.000 essbaren Insektenarten gehören vor allem Käfer, Raupen, Bienen, Wespen, Ameisen, Heuschrecken und Grillen. Aber kommen diese auch in europäischen Ländern auf den Tisch?
Insekten können wir z.B. finden in:
• Müsliriegeln
• Brot und Brötchen
• Müsli und Frühstückzerealien
• Backmischungen
• Gerichte auf Getreidebasis wie Nudeln oder Pizza
• Chips, Erdnussflips und ähnliches Knabberzeug
• Schokolade
• Erdnussbutter
Die Produkte dürfen dann aber nicht als vegan oder vegetarisch gekennzeichnet sein.
Aber warum sollte man eigentlich darüber nachdenken, mehr Insekten zu essen? Man könnte dadurch den Fleischkonsum und den damit einhergehenden Problemen (Rodung, hoher Wasserverbrauch, …) für die Umwelt senken. Insekten zu züchten benötigt weniger Wasser und vor allem viel weniger Platz. Zudem brauchen Insekten weniger Futter. Man kann fast alles am Insekt für die Nahrung verwerten, viel mehr als bei üblichen Nutztieren. Insekten sind außerdem eine hervorragende Quelle für hochwertige Proteine.
Text: Mathilda von Borany (7b)
Bild: Antonia Thum (7b)