Gemeinsam in die Zukunft

Der Umgang mit modernen Technologien und das Vermitteln aktueller naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und Arbeitsweisen hat viel mit Leidenschaft und Erfahrung zu tun. Das Gymnasium Wiesentheid bietet seit seiner Gründung die mathematische und naturwissenschaftliche Ausrichtung an und war daher stets bestrebt, praxisorientierten und universitätsnahen Unterricht anzubieten, um die Schülerinnen und Schüler auf ein naturwissenschaftliches Studium oder einen technischen Beruf erfolgreich vorzubereiten.

Die Sammlungen in den naturwissenschaftlichen Fächern Physik, Chemie, Biologie und Geografie entsprechen gehobenem Leistungskursniveau. Speziell für das G8 und auch für das neue G9 wurde die Ausstattung in Bezug Schülerexperimente erweitert und modernisiert.

Zahlreiche Projekte von Schülerinnen und Schülern und das Mitgestalten bei technologischen Abläufen der Schülerschaft zeigt deren großes Interesse und Können. In den vielen Jahren des Bestehens wurde das Gymnasium Wiesentheid und dessen Schülerinnen und Schüler vielfach dafür ausgezeichnet.

  • MINT freundliche Schule
  • Projekte & Wahlkurse
  • Ausstattung

MINT freundliche Schule

Foto (c) MINT Zukunft – von links: Dr. Christof Prechtl, Stv. Hauptgeschäftsführer, Leiter Abteilung Bildung, vbw-Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Staatssekretär Georg Eisenreich, Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst; Matthias Mann, StD, Gymnasium Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid; Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender „MINT Zukunft schaffen!“

Unser Gymnasium Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid ist 2014 und 2017 von Staatssekretär Georg Eisenreich als „MINT-freundlich“ ausgezeichnet worden. Prämiert werden Schulen, die einen deutlich erkennbaren Schwerpunkt auf den vier MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik mit Zusatzangeboten, die weit über die Lehrpläne und Richtlinien hinausgehen. Die Auszeichnung für besonderes Engagement behält ihre Gültigkeit für drei Jahre, dann werden die Kriterien erneut überprüft. Impulsträger und Ansprechpartner sind unsere MINT-Verantwortlichen Frau OStRin Angela Ruh und StRin Julia Somorowsky.
Unser Ziel ist es, die Interessen und Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler zu wecken und nachhaltig zu fördern. Dabei berücksichtigen wir die sehr individuellen Lernwege auch unserer internationalen Schülerinnen und Schüler und bieten geeignete Lehr- und Lernmethoden. Mit unserer sehr hochwertigen Ausstattung unterstützen wir selbstständiges, eigenverantwortliches Arbeiten, um Begabungen zu erkennen und adäquat zu fördern. Für unser vielseitiges Angebot an Wahlkursen, Wettbewerben und projektbezogenen Aktivitäten auch mit externen Partnern stehen verantwortliche Lehrkräfte zur Seite.

Projekte

Licht- und Tontechnik

Eines der beliebtesten Wahlfächer ist die Licht- und Tontechnikgruppe. Ab der 7. Klasse können sich die Schülerinnen und Schüler dafür entscheiden, in dieser Gruppe mitzuarbeiten. Es gibt einen Theorie-Teil, in dem die Funktionsweisen der Licht- und Tonsteuerpulte erklärt wird. Noch wichtiger ist aber die praktische Arbeit bei nahezu jeder Veranstaltung der Schule, sei es auf der Bühne der Sporthalle 1, im Forum oder, so wie im Jahr 2018, bei der Open Air-Musiktheateraufführung des Stückes „Eleonore“ im Hof des Wiesentheider Schlosses. Die technische Ausstattung der Schule ist sehr gut und wird ständig zeitgemäß erweitert.

In der Q11/12 kann das Fach „Medienkunde“ als Profilfach belegt werden. Es ist mit seiner technischen Ausrichtung auch Teil des MINT-Profils unserer Schule.

Jugend Forscht & Schüler experimentieren

Neugierig und kreativ? Hier werden Jugendliche gebraucht, die gerne experimentieren und neue Ideen ausprobieren. Jugend forscht ist der bedeutendste bundesweite Nachwuchswettbewerb, der besonders Leistungen und Begabungen in den Naturwissenschaften, Mathematik und Technik fördert.

Im Wahlfach werden die Schülerinnen und Schüler auf den Wettbewerb vorbereitet, um letztlich selbst kleine wissenschaftliche Arbeiten einer Jury einzureichen.

So beschäftigten sich z.B. die jungen Forscher in den letzten Jahren mit dem Schwerpunktthema „Gewässerlebewesen am Schulbiotop Werdsee“ oder sie setzten sich mit einfachen physikalischen Versuchen auseinander. Mit viel Freude entdeckten die Unter- und Mittelstufenschülerinnen und Schüler neue Welten.

Landeswettbewerb „Experimente Antworten“ der Jahrgangsstufen 5 bis 9

Experimente sind nicht nur die Basis von Forschertätigkeiten, sie sind auch Ausdruck von Neugierde und vom Spaß am Entdecken. Das Anliegen des Wettbewerbs „Experimente antworten“ ist daher, die Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften zu wecken und unsere Schülerinnen und Schüler auch für andere Wettbewerbe, wie z. B. Jugend forscht, zu gewinnen.
Die Experimentieraufgaben beschäftigen sich mit naturwissenschaftlichen Phänomenen und können selbstständig zuhause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie, Bau- und Supermarkt bewältigt werden.

Jedes Jahr nehmen an Experimente Antworten viele Schülerinnen und Schüler v.a. aus der 5. und 6. Jahrgangsstufe mit viel Engagement, Freude, Kreativität und einer anständigen Portion Forschergeist teil. Es macht Spaß, die Arbeiten vor dem Einsenden durchzusehen und zu staunen, wie viel Aufwand manche Forscherinnen und Forscher für ihre Experimente getrieben haben.
Die Themen erstreckten sich von biologisch-biochemischen Experimenten („Aus der Luft gegriffen“ – Versuche mit Bäckerhefe; „Eine glänzende Erscheinung“ – Versuche mit Kupfersulfat) über chemische Experimente („Ins Blaue hinein“ – Versuche mit Tinten, Tintenkiller und Zaubermalstiften; „Eine spannende Sache“ – Versuche mit Seifenblasen) bis zu physikalischen Experimenten („Ins rechte Licht gerückt“ – Versuche mit Licht und Polarisationsfilter; „Krawall und Remmidemmi“ – Versuche mit wassergefüllten Glasflaschen und einer Schuhkarton-Gitarre).

Alle jungen Forscherinnen und Forscher erhalten für ihr Engagement eine Urkunde des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Besonders gute Ausarbeitungen werden ergänzend noch mit kleinen Sachpreisen gewürdigt. Diejenigen, die bei allen drei Runden im Schuljahr mit „großem Erfolg“ teilgenommen haben, werden zu einer Preisverleihung nach München ins Deutsche Museum eingeladen und bekommen dort im Ehrensaal neben einer Urkunde den sogenannten „Superpreis“ z.B. ein Laborgeräte-Set verliehen.

Betreut werden die Wettbewerbe von OStR Ralf Förster.

Aktuelle Auszeichnungen:

Wettbewerbe

Mit unserem umfangreichen Angebot an mathematischen Wettbewerben bieten wir Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre besondere Leistungsfähigkeit auf mathematischem Gebiet unter Beweis zu stellen. Hierfür werden logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativer Umgang mit mathematischen Methoden erwartet, wobei das im Schulunterricht vermittelte Basiswissen gut beherrscht werden muss. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Urkunden und bei herausragenden Leistungen Preise. Die Teilnahme an einem Wettbewerb kann in der Jahresfortgangsnote von der Fachlehrkraft angemessen berücksichtigt werden.

Unsere Koordinatorin Frau OStRin Angela Ruh steht unseren Schülerinnen und Schüler beratend zur Seite.

Die “Spitzenförderung Mathematik Bayern” bietet jedes Jahr ein Seminar für herausragend begabte und motivierte Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse an. Das Programm steht im Zusammenhang mit der bundesweiten Maßnahme: “Jugend trainiert Mathematik” und wird vom bayerischen Kultusministerium getragen. Mit der Durchführung ist der Leiter des Landeswettbewerbs Mathematik Bayern beauftragt. Die besten Mathematik Schüler Bayerns sollen für das im Anschluss stattfindende Programm “Jugend trainiert Mathematik” gefördert und ausgewählt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen durch wirkliche Spitzenbegabung und Spitzenleistungen (z.B. bei den bekannten Wettbewerben) aufgefallen sein. Von ihnen wird erwartet, dass sie sich selbständig und gerne mit Mathematik, die sehr weit über die Unterrichtsinhalte hinausgeht, beschäftigen und auch Misserfolge verkraften können.

https://www.mathe-wettbewerbe.de/juma

lsh.kom

Die Kommunikation über digitale Medien gestattet neue Möglichkeiten und Interaktionen. Damit sind Informationen auch unterwegs abrufbar und der Papierverbrauch lässt sich reduzieren. Es ergeben sich auch neuere Fragen nach Datenschutz und Erreichbarkeit.

Gemeinsam mit technisch versierten Schülerinnen und Schülern entwickeln wir Kommunikationsmodule nach Absprache mit den Mitgliedern des Schulforums, das aus Vertretern von Eltern, Schülerschaft und Lehrkräften besteht.

Zusätzlich zu dem Ziel die Kommunikation zwischen Eltern und Schule zu unterstützen und zu vereinfachen, bieten wir den beteiligten Schülerinnen und Schülern an, ihre Programmierkenntnisse einzubringen oder entsprechend zu erweitern. Auch Probleme zum Datenschutz und zur Verständlichkeit von Programmen werden ihnen bei der Umsetzung bewusst.

Der Großteil der Module entstand in den Projektphasen des Oberstufenunterrichts in Informatik und an Projekttagen. Dabei haben sich Programmiersprache und Design mit der Zeit verändert. Auch in Zukunft sollen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Ideen und Kenntnissen an der Kommunikationsoberfläche mitwirken.

Ausstattung

Neue Medien und Werkzeuge, wie z.B. interaktive Lernmaterialien, E-Books und Simulationen, sind wichtige Bausteine eines zeitgemäßen Unterrichts. In unserem Gymnasium sind daher alle Unterrichtsräume mit Internetzugang, Beamern, Dokumentenkameras und einer intuitiven Mediensteuerung ausgestattet.

Computer

Das Gymnasium Wiesentheid ist fit für die Zukunft. Unsere IT-Ausstattung wurde 2017 vollständig erneuert und in darauffolgenden Jahren kontinuierlich ausgebaut. Zwei Computerräume mit jeweils 32 Schülerarbeitsplätzen, Aktivboards und separaten Projektionsmöglichkeiten bieten eine zeitgemäße interaktive Lernumgebung.

Nicht nur der Fachunterricht Informatik profitiert von der modernen Ausstattung der Computerräume. Neben P- bzw. W-Seminaren und Neigungskursen, die regelmäßig in den Computerräumen stattfinden, werden diese gerne für größere Unterrichtsprojekte genutzt. Und nicht zuletzt sind Computerraumstunden zur Ergänzung und Intensivierung in allen Fächern für die Schülerinnen und Schüler eine willkommene Abwechslung zum regulären Unterricht.

Eine cloudbasierte Unterrichts-Software bietet Schülern und Lehrern zudem die Möglichkeit, ihre Inhalte zu Hause vor- und nachzubereiten. Hier geht’s zur Anmeldung. In Verbindung mit dem flächendeckenden WLAN-Netz der Schule ergibt sich so auch die Möglichkeit, jedes Klassenzimmer in einen Computerraum verwandeln.

Forschen vom Kleinen zum Großen

Selbst aktiv werden, unsichtbare Dinge sichtbar machen, das können die Unterstufenschüler beim Mikroskopieren. Die besten Präparate können über eine spezielle Dokumentenkamera mit Hilfe des Beamers für alle Schülerinnen und Schüler erfahrbar gemacht werden. So hat die Lehrkraft die Möglichkeit, die Eigentätigkeit der Kinder zu fördern.

In der Mittelstufe nimmt in der Chemie die Analytik einen breiten Raum ein. Durch die umfangreiche Laborausstattung können die Schülerinnen und Schüler im chemischen Praktikum selbst den unbekannten Stoffen auf die Spur kommen. Zukünftig können durch die digitale Messwerttechnik die Daten gespeichert und von den Jugendlichen besser ausgewertet werden.

Vor allem in den fächerübergreifenden W-Seminaren der Oberstufe über Pflanzeninhaltsstoffe besitzen die Schüler mit den modernen Laborgeräten wie Rotationsverdampfer, Soxhlet-Apparatur und CD-Spektroskopie die besten Voraussetzungen, eine hervorragende erste wissenschaftliche Arbeit zu schreiben.

Für den Unterricht in NuT und Physik steht je ein Lehrsaal und ein Übungsraum mit dazwischen liegendem Vorbereitungsraum und modernster Ausstattung (Waldner) zur Verfügung.

Hier können Versuche und Experimente im Unterricht aber auch Schülerexperimente z.B. in den dafür vorgesehenen Profilstunden durchgeführt werden. Im gut ausgestatteten Vorbereitungsraum befinden sich die Geräte und Materialien für ein breites Spektrum an Versuchen aus zahlreichen Gebieten der Schulphysik. (Mechanik, Optik, Elektrizitätslehre, Wärmelehre, Atomphysik, Kernphysik) Sehr hilfreich für den anspruchsvollen Physik-Unterricht zeigt sich das computergestützte Messwerte- und Analysesystem „Cassy“, welches in beiden Räumen eingesetzt werden kann.

Zur Durchführung spezieller, unterrichtsbegleitender Versuche stehen Klassensätze mit verschiedenen Schwerpunkten zur Verfügung:

Mechanik 1/2/3, Optik1/2, Elektrizitätslehre 1/2 und Radioaktivität. Die Schüler bearbeiten hier entweder alleine oder im Team als physikalische Praktika vorbereitete Versuche mit gezielten Aufgabenstellungen. Auch die Teilnehmer der regelmäßigen Physik-Seminare profitieren von der umfangreichen Ausstattung, wenn sie eigene Ideen ausprobieren bzw. verwirklichen möchten.

Die Ausstattung der Klassensätze wird regelmäßig ergänzt und am Ende des Schuljahres von Schülern der 11. Jahrgangstufe unter Anleitung der Physik-Lehrkräfte in den für das nächste Schuljahr entsprechenden, funktionsfähigen Zustand gebracht.

Gemeinsam in die Zukunft