„Zweibürgen“ ist ein idyllischer kleiner Ort, malerisch gelegen zwischen zwei ehemals verfeindeten Ritterburgen. In diesen befinden sich indessen zwei Internatsschulen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: das „Elyseum 1“ präsentiert sich als straff geführte Eliteschule mit hohem Anspruch, das „Artemision“ greift auf pädagogische Ideen aus der Antike zurück und unterrichtet, wann immer möglich, bei Spaziergängen und Exkursionen im Freien. Kooperation zwischen den beiden Schulen wird von den Schulleitungen nicht gewünscht, was natürlich umso mehr dazu führt, dass die Schülerschaft verschiedene Wege findet, um diese Anordnung zu unterlaufen. Beliebter Treffpunkt hierfür ist „Inges Fressbude“ am Bahnhof von Zweibürgen. Die Situation spitzt sich zu, als zeitgleich an beiden Schulen mysteriöse Dinge vor sich gehen und schließlich sogar ausgerechnet die zwei Lieblingslehrer spurlos verschwinden: Veronika Glück vom „Elyseum“ und Salva Manzoni vom „Artemision“: nun laufen die Drähte an „Inges Fressbude“ endgültig heiß.

