Teilnahme des Gymnasiums Wiesentheid an der U18-Wahl
Im Rahmen der aktuell stattfindenden Kommunalwahlen nahm unser Q12-Kurs des Leistungsfachs Politik und Gesellschaft (PuG), sowie weitere Kurse / Klassen unseres Gymnasiums an einer U18-Wahl teil. Ziel des Projekts war es, den Lernenden politische Prozesse nahezubringen und ein Verständnis für demokratische Entscheidungsfindung zu vermitteln. Im Mittelpunkt stand die Wahl der Landrätin bzw. des Landrates, die wir unter möglichst realistischen Bedingungen nachgestellt haben. Das Wahlergebnis unseres Kurses entsprach auch dem tatsächlichen Ergebnis im Landkreis Kitzingen.
Zu Beginn erhielten wir eine inhaltliche Einführung zu den allgemein gültigen Wahlrechtsgrundsätzen. Dabei wurde erläutert, dass Wahlen allgemein, gleich, frei, geheim und unmittelbar sind. Zudem besprachen wir, unter welchen Umständen Stimmen als ungültig gewertet werden, etwa durch zu viel vergebene Stimmen oder zusätzliche Kommentare auf dem Stimmzettel.
Im Anschluss folgte die praktische Umsetzung der Wahl. Nacheinander haben die Schülerinnen und Schüler die Wahlkabine betreten, markierten ihren Stimmzettel und warfen ihn anschließend in eine versiegelte Wahlurne – ganz wie bei einer echten Wahl. Auch der Ablauf ist strukturiert und reibungslos verlaufen, sodass sich jede und jeder ausreichend Zeit für die Entscheidung nehmen konnte.
Für uns als Q12 war diese Wahlsimulation eine besonders eindrucksvolle Erfahrung. Viele von uns stehen und standen kurz vor ihrer ersten echten Wahlteilnahme, weshalb der Einblick in den Ablauf nicht nur informativ, sondern auch motivierend war. Das Projekt hat vermittelt, wie wichtig jede einzelne unserer Stimmen ist und welche Verantwortung mit politischer Mitbestimmung verbunden ist.
Insgesamt wurde die Erfahrung U18-Wahl sehr positiv wahrgenommen. Sie hat es ermöglicht, politische Bildung praxisnah zu erleben und demokratische Prozesse aktiv nachzuvollziehen. Damit hat die Simulation der Wahl einen wertvollen Beitrag zur Vorbereitung auf zukünftige Wahlen geleistet und zugleich das Interesse an kommunalpolitischen Themen gestärkt.
Text: Mia-Sophie Klein
Bilder: Eva Burkard



