Halloweentraditionen im Englischunterricht am Gymnasium Wiesentheid

Im Englischkurs 2e2 der Q13 konnten unsere Schülerinnen und Schüler am letzten Schultag vor den Herbstferien eine amerikanische Tradition in der Praxis kennenlernen, nämlich die des Kürbisschnitzens (pumpkin carving) anlässlich von Halloween, welches tatsächlich auf diesen Tag fiel.

Während sich die Jugendlichen mit viel Engagement, Kreativität und Spaß daran machten, ihre Kürbisse zu verzieren, erfuhren sie auch etwas über die geschichtlichen Hintergründe von Halloween. Es kam ursprünglich aus Irland und Schottland und irische Auswandererinnen und Auswanderer brachten diese Tradition mit nach Amerika. Die Menschen glaubten, dass am 31. Oktober die Seelen der Toten zurück auf die Erde kommen. Um diesen Geistern zu zeigen, dass sie ihnen gegenüber positiv eingestellt sind, wurden Laternen vor den Häusern platziert. Heutzutage werden geschnitzte Kürbisse als Laternen (Jack-O‘-Lanterns) verwendet, die in den USA und auch bei uns Süßigkeitensammelnden (Trick-or-Treaters) zeigen, dass sie willkommen sind.

Beim Kürbisschnitzen machten sich einige Jugendlichen in Zweierteams ans Werk, während andere alleine ihren Kürbis gestalteten. Dazu wurden diese zunächst ausgehöhlt und die gewünschten Gesichter dann aufgezeichnet. Einige verwendeten Vorlagen aus dem Internet, während andere sich selbst Gesichter ausdachten. Danach ging es ans Schnitzen, das oft kunstvoll und kreativ war. Alle waren mit großer Konzentration und Begeisterung bei der Sache und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. Die geschnitzten Kürbisse wurden mit nach Hause genommen und konnten nicht nur als Halloween Dekoration zum Einsatz kommen sondern auch Süßigkeitensammelnden den Weg an Halloween weisen. Darüber hinaus war es eine schöne Gemeinschaftsaktion, die auch für Abwechslung im Unterricht gesorgt hat.

Text: Eva Burkard

Bilder: Eva Burkard