Studienfahrt des LSH nach Wien, Bratislava und Budapest
„Perlen an der Donau“ – so werden die drei Hauptstädte Wien, Bratislava und Budapest oftmals genannt. Hier glänzen Kunst und Kultur, hier entwickeln sich moderne Metropolen auf den Grundmauern jahrhundertealter Stadtgeschichte, hier wird gelebt und gefeiert gleichermaßen. Kein Wunder also, dass sich 27 Jugendliche unseres Gymnasiums sich genau diese drei Donauperlen als Ziele ihrer Studienfahrt der 12. Klasse ausgesucht hatten. Ende Juli tauchten sie zusammen mit ihren Begleitlehrern Victoria Knaup und Harald Godron für acht Tage ein in das pulsierende Großstadtleben der drei Donaumetropolen. Ihnen allen wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Stadtführungen, Museumsbesuchen und vielseitigen Freizeitaktivitäten geboten.
Nach einer ermüdend langen Bahnanreise von Würzburg nach Wien erreichten die Studienfahrtsgruppe am 23. Juli 2026 spätnachmittags die österreichische Landeshauptstadt. Sofort zogen die imposanten Kirchen und prachtvollen Gebäude die Jugendlichen in ihren Bann. Auf der fast dreistündigen Stadtführung starteten sie in der modernen Donau City mit ihren glänzenden Hochhausfassaden und dem Freizeitgelände des linken Donauufers. Der Rundgang führte sie dann bis ins Zentrum der Altstadt mit ihren monumentalen Prachtbauten der österreichischen Donaumonarchie. Nach so viel Kunst und Kultur konnten die Gruppe sich dann auf dem Wiener Naschmarkt erholen und das Angebot der unzähligen Essenstände nützen. Nachmittags folgte dann ein Besuch im Kunstmuseum „Oberes Belvedere“ und abgerundet wurde der erste Tag mit einer Wanderung durch die Wiener Weinberge in ein idyllisches Heurigenlokal. Der zweite Tag führte die Gruppe zunächst in den Schlosspark von Schönbrunn und anschließend zum farben- und formenreichen Hundertwasserhaus. Abends war dann der Besuch des Praters und die Fahrt mit dem berühmten Riesenrad ein unvergesslicher Höhepunkt des Wienaufenthaltes.
Am 26.07. 2026 reiste die Gruppe für einen Tag nach Bratislava, die slowakische Hauptstadt. Bei schwülheißem Wetter war die dreistündige Stadtführung anstrengend, bot aber tiefe Einblicke in die wechselvolle Stadtgeschichte dieser hübschen Handelsmetropole an der Donau. Ein Besuch im Botanischen Garten und ein gemeinsames Abendessen in einem traditionellen slowakischen Pub rundete das erlebnisreiche Tagesprogramm ab, bevor es auf einer einstündigen Zugfahrt zurück nach Wien ging.
Die dritte Reisestation, Budapest, wurde dann am 27.Juli 2026 erreicht. Nach der dreistündigen Bahnfahrt blieb noch ausreichend Zeit für einen kurzen Stadtrundgang, der die Jugendlichen bis ans Donauufer führte. Hier bot sich ein erster, faszinierender Blick auf die monumentalen Bauwerke, allen voran das ungarische Parlamentsgebäude, die vor allem bei Dunkelheit so eindrucksvoll beleuchtet werden. In den beiden folgenden Tagen führte Edina Biai unterhaltsam und kenntnisreich durch die beiden Stadtteile Pest und Buda mit ihren unzähligen Zeugnissen historischer Stadtentwicklung. Ein Besuch im „Haus des Terrors“ konfrontierte die Jugendlichen mit den menschenverachtenden Methoden autoritärer Herrschaftssysteme in Ungarn und erinnerte alle daran, wie wichtig es ist, sich für den Erhalt demokratischer Grundwerte einzusetzen. Die zentrumsnahe Lage des Hotels ermöglichte es den Jugendlichen aber auch, in das pulsierende Freizeitleben der Stadt einzutauchen. Und auch wenn keine wirklichen Perlen aus der wasserarmen, niedrigen Donau heraus getaucht werden konnten, so waren sich am Abschlussabend am illuminierten Donauufer alle Reisenden einig: diese Studienfahrt war ein glänzender Höhepunkt der Schulzeit der zukünftigen Abiturienten und die Eindrücke dieser Tage werden sicherlich noch lange im Gedächtnis aller Reisenden nachschimmern.
Text: Harald Godron
Fotos: Bild 1: Harald Godron: Die Gruppe im Schlosspark Schönbrunn
Bild 2: Harald Godron: Die Gruppe an der Ignác Darányi Statue in Budapest
Bilder 3 und 4: Budapest bei Nacht
Bild 5: Eine Gruppe der Studienfahrer im Wiener Riesenrad
Bild 6: Das Hundertwasserhaus in Wien
Bild 7: Das ungarische Parlament im Abendlicht





