An den Projekttagen unseres Gymnasiums stand für zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 11 ein besonders praxisnahes Thema auf dem Stundenplan: ein zertifizierter Erste-Hilfe-Kurs. Unter fachkundiger Anleitung der beiden Lehrerinnen Carina Krapf und Lena Wiedenbauer, die auch den schuleigenen Schulsanitätsdienst leiten, wurden die Jugendlichen in lebensrettenden Sofortmaßnahmen geschult.

Ziel der Teilnehmenden war es, nicht nur für mögliche Notfälle im Alltag gerüstet zu sein, sondern auch einen wichtigen Schritt in Richtung Führerschein zu machen. Im Mittelpunkt des Kurses standen unter anderem die stabile Seitenlage, Wiederbelebungsmaßnahmen, die Versorgung von Wunden sowie das richtige Verhalten am Unfallort. Auch theoretisches Wissen zu Notruf, Absicherung der Unfallstelle und rechtlichen Grundlagen wurde vermittelt.

Für die beiden Lehrerinnen ist es wichtig, dass die Jugendlichen im Notfall nicht wegschauen, sondern wissen, was zu tun ist. Beide engagieren sich seit mehreren Jahren mit großem Einsatz für den Schulsanitätsdienst am LSH und vermitteln regelmäßig Erste-Hilfe-Kenntnisse im schulischen Rahmen. Die Projekttage zeigten eindrucksvoll, wie sinnvoll Schule über den klassischen Unterricht hinaus wirken kann – mit echtem Mehrwert für das Leben außerhalb des Klassenzimmers.

Text: Lena Wiedenbauer

Bild: Jacky Krämer