Im Distanzunterricht in spontaner Aktion zuhause ein gestisches, bewegtes und ausdrucksstarkes Bild voller Energie und Intensität zu schaffen, war die Aufgabe bei diesem Kunstthema in unseren neunten Klassen.
Die Schülerinnen und Schüler waren aufgefordert, sich einerseits experimentell und kreativ auszutoben, dabei gleichzeitig aber auch eine kohärente und anspruchsvolle bildnerische Struktur zu schaffen. Sie durften dabei idealerweise in mehreren Schichten in- und übereinander arbeiten, diese teilweise auch wieder verändern, die Farbe wieder abnehmen, herauskratzen oder erneut übermalen, bis ein komplexes kleines Gemälde mit einer abstrakten, zeichenartigen Struktur geschaffen ist.
Um die nötigen Grundlagen für diese Arbeit zu bekommen, haben sich die Schülerinnen und Schüler im Distanzunterricht u. a. die Ausstellung von Lee Krasner – eine der bedeutendsten Vertreterinnen dieser vitalen Kunstrichtung – in der Frankfurter Schirn angesehen. Glücklicherweise stellt die Kunsthalle diese beeindruckende Schau auch online zur Verfügung, so dass wir zuhause die außergewöhnlichen Werke und ihre Geschichte genießen und studieren konnten.

Hier stellen wir die ersten Arbeiten unserer Schülerinnen und Schüler (aus 9ab) vor:
(Das Titelbild stammt von Pauline Nickel)

Die SCHIRN präsen­tiert Haupt­werke der außergewöhnlichen Künst­le­rin, die hier erstmals in einer großen Retro­spek­tive in Deutschland zu sehen ist:

Mehr Informationen zur Ausstellung:
schirn.de/ausstellungen/2019/lee_krasner

A. Weiß