Als eine der ersten Schulen in ganz Unterfranken wurde das Gymnasium Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid für die herausragende Berufsorientierung mit dem Berufswahlsiegel ausgezeichnet.

Leicht war es nicht das Siegel zu erhalten. In umfangreichen Bewerbungsphasen findet eine Bestandsaufnahme und die Dokumentation der Berufs- und Studienorientierung statt. Angebote werden reflektiert und hinterfragt. Außerdem gilt es vorhandene Konzepte zu optimieren und weiterzuentwickeln. Dabei wurde das Gymnasium von einer Experten-Jury aus Schule, Wirtschaft und Berufsberatung auf Herz und Nieren geprüft. Abschließend stellten sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und externe Partner den Jurorinnen und Juroren in einem großen Audit.

Am Ende hat sich gezeigt, dass unsere Vorgehensweise mit vielen externen Experten und praxisnahen Elementen im Unterricht großen Zuspruch erfährt. Durch Methoden der Selbstfindung beginnen wir schon in der Unterstufe mit der Berufsorientierung und versuchen die Schülerinnen und Schüler über breite Angebote und immer konkretere Informationen langsam an die Thematik heranzuführen, damit die Entscheidungsfindung und die Realisierung der eigenen Zukunftswünsche in der Oberstufe gut vorbereitet sind.

Die Auszeichnung ist aber kein Grund sich auszuruhen, sondern ein weiterer Ansporn die Berufs- und Studienorientierung noch besser zu gestalten. Das Berufswahl-SIEGEL ist eingebunden in eine einzigartige bundesweite Initiative, das Netzwerk Berufswahl-SIEGEL. Dieses Netzwerk eröffnet uns neue Partnerschaften, Angebote und Möglichkeiten, welche wir in den kommenden Jahren in unser Konzept integrieren möchten.

Ein besonderer Dank gilt unseren Partnern aus der Wirtschaft (Esther Göpfert, Dr. Alina Jahn, Dr. Werner Knaier, Dr. Stefan Möhringer und Prof. Dr. Simon Möhringer), den beteiligten Schülerinnen und Schülern (Josef Ateah, Elias Dietrich, Marie-Luise Göpfert, Carlotta Haissig, Emma Hartmann, Kestler Anna, Louisa Renz, Vincent Strobl und Leni Warta), der Schulleitung und natürlich den vielen Lehrerinnen und Lehrern, welche die Berufsorientierung in ihren alltäglichen Unterricht mit großer Selbstverständlichkeit einfließen lassen.

Text: Christian Schwerdtfeger